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Das Esel-Möhren Prinzip – Oder warum finanzielle Ziele ohne Motivation nicht funktionieren

Kennen Sie schon das Esel-Möhren Prinzip oder können Sie sich vorstellen, warum finanzielle Ziele ohne Motivation nicht (gut)  funktionieren?

Egal wie Sie diese Frage jetzt beantworten, es lohnt sich dieses Thema  genauer unter die Lupe zu nehmen.

Deshalb geht es im heutigen Blog nicht nur um Ihre finanzielle Ziele, sondern um das, was Sie wirklich motiviert und Ihre Ziele beeinflusst.

Reichen finanzielle Ziele als Motivation?

Viele erfolgreiche Menschen hatten ein großes Ziel vor Augen. Das elektrische Licht oder die Mobilität durch Eisenbahn und Auto sind Beispiele dafür.  Oft waren die  finanziellen Beweggründe dabei sogar nebensächlich. Der finanzielle Erfolg war quasi ein Nebeneffekt.

Andererseits ist es ganz ohne finanzielle Motivation auch unmöglich, finanziell erfolgreich zu sein. Viele Künstler waren erst nach ihrem Tod erfolgreich. Davon profitierten dann die Erben.

In der Praxis habe ich häufig erlebt, dass Menschen auf der Suche nach finanziellem Erfolg, immer wieder finanzielle Ziele formulierten. Doch fehlt Ihnen dabei die Motivation, war es schwierig, am Ball zu bleiben . Oft wurden die Ziele dann auch nicht umgesetzt.

Warum innere Konflikte Ihre finanziellen Ziele gefährden

Nicht alle Menschen sind gleichermaßen durch finanzielle Anreize zu motivieren. Wenn Ihre finanziellen Ziele gegen Ihre Motive oder gegen andere persönliche Ziele verstoßen, löst das auf Dauer sogar innere Konflikte aus. Solche inneren Konflikte können dazu führen, dass Sie sich trotz Erreichen Ihrer finanziellen Ziele, irgendwann unzufrieden oder sogar erschöpft und ausgebrannt fühlen.

Eine besondere Rolle dabei spielt die Wirkung, die Geld auf das menschliche Gehirn ausübt. Bevor wir uns also Ihren Motiven zuwenden, schauen wir uns erst einmal diesen Wirkungsmechanismus und seine Gefahren an.

Was Geld in Ihrem Gehirn auslösen kann

Je nachdem, welche Funktion Geld im Rahmen Ihrer Motive spielt, kann es durchaus eine stimulierende Wirkung auf Ihr Belohnungszentrum im Gehirn haben. Zumindest haben Hirnscans das bewiesen.

Das Gehirn reagiert beim Erhalt von Geld ähnlich, wie bei der Einnahme von Drogen. Klick um zu Tweeten

Die Konsequenzen sind verheerend, denn Geld beeinträchtigt das Urteilsvermögen ganz gravierend. Entscheidungen werden weniger rational getroffen und die Risikobereitschaft wächst.

Wie Geld zur Droge wird und Sucht erzeugt

Das Fatale dabei ist außerdem, dass der Belohnungseffekt sehr schnell wieder verpufft. Mit der Zeit gewöhnt sich das Gehirn an den mit dem Geldeingang verbundenen Belohnungseffekt. Es schreit nach mehr. Für den nächsten Rausch braucht es dann noch mehr “Stoff”. Nach und nach entsteht eine regelrechte Sucht.

Solche Erfahrungen werden immer wieder in Vertriebsstrukturen und Organisationsformen gemacht, in denen umsatzabhängige Vergütungsmodelle praktiziert werden. Deshalb können finanzielle Anreize alleine kaum dauerhaft motivieren, da sie sich immer wieder in kürzester Zeit abnutzen. Die Wirkung verpufft immer schneller. Es entstehen ein Gewöhnungseffekt und das Bedürfnis nach einer höheren Dosis.

Warum ohne Motivation die Esel-Möhren Falle droht

Dieses Phänomen für die künstlich geschaffene Motivation mit quasi unerreichbaren Belohnungen wird auch Möhren-Prinzip genannt. Es steht für die Metapher vom faulen und dummen Esel, dem zur Motivation eine Möhre deutlich sichtbar, aber für ihn auch unerreichbar, vor die Nase gebunden wird. Das Ziel dabei ist, dass der Esel immer schön hinter der Möhre herläuft und in Bewegung bleibt. Schlussendlich wird er irgendwann vor Erschöpfung zusammen brechen.

Genau das, soll Ihnen natürlich erspart bleiben!

Sein Sie keine Eselin und lassen Sie Geld nicht zu Ihrer Möhre werden! Klick um zu Tweeten

Genau dieses Esel-Möhren Prinzip passiert nämlich, wenn Sie sich ganz bewusst finanzielle Ziele setzen, ohne sich über Ihre Motive bewusst zu sein. Oder wenn Sie sogar ganz bewusst gegen Ihre Motive verstoßen und Zielkonflikte in Kauf nehmen.

Fazit:

Vermeiden Sie das Möhren-Prinzip bei der Formulierung Ihrer finanziellen Zielen. Klick um zu Tweeten

Welche Grundmotive Sie kennen sollten, bevor Sie Ihre finanziellen Ziele planen

  1. Wenn Sie also nicht irgendwann in der Esel-Möhren Falle landen wollen, wäre eine Tätigkeit, die Ihrer  intrinsischen Motivation entspricht, der Idealzustand. Das ist diese natürlich Motivation, die von innen kommt. Vielleicht kennen Sie das von Tätigkeiten, bei denen Sie wirklich alles um sich herum vergessen.

Sie arbeiten dann in höchster Konzentration und sind im Flow. Äußere Motivation brauchen Sie gar nicht mehr. Denn diese Tätigkeit ist für Sie selbstbelohnend. 

Sicherlich ist dieser Idealzustand nicht immer umsetzbar. Doch es ist wichtig, nicht völlig gegen die eigenen Motive zu handeln. Deshalb empfiehlt es sich, diese Motive anzuschauen.

Zu den grundlegenden menschlichen Motiven zählen in der Motivationspsychologie nach Maslow die folgenden drei

  Grundmotive:

I. Anschluss

II. Macht

III. Leistung

Anschluss ist das Streben nach sozialer Nähe, Geborgenheit, Freundschaft und Zuneigung. Das Macht-Motiv ist gekennzeichnet durch Eigenschaften, wie Status, Einfluss, Kontrolle und Dominanz. Beim Motiv Leistung geht es um persönliche Erfolge, um Wettbewerb und um hohen Ehrgeiz bei der Bewältigung von Aufgaben und Herausforderungen. Auch die Steigerung von Status und Bekanntheit können eine Rolle spielen.

Um Ihre finanziellen Ziele erfolgreich umsetzen zu können, ist es also wichtig, dass Sie Ihr Grundmotiv kennen. Nur dann können Sie vermeiden, dass die Tätigkeit Ihnen eigentlich widerstrebt und die Erfolgschancen gering sind.

Zur Erforschung der eigenen Grundmotive finden Sie  hilfreiche Informationen und einen  Selbsttest im Blog von  Businness-Coach Jürgen Zirbik.

Warum Ihre finanziellen Ziele und Motive zusammen passen sollten

Hirnforscher und Psychologen unterscheiden zwischen unbewussten und bewussten Motiven. Die unbewussten Motive entwickeln sich meist in der frühen Kindheit und sind deshalb nicht erinnerungsfähig.

Bewusste Motive dagegen sind von Ihnen ganz klar gewählte oder von außen gesetzte Ziele. Wenn diese unbewussten und bewussten Ziele nicht vereinbar sind, sprechen Wissenschaftler von Inkongruenz. Dann kann es passieren, dass Sie auf Dauer vielleicht Ihre– ganz bewusst gesetzten –finanziellen Ziele zwar erreichen. Sie werden aber damit nicht glücklich.

Die finanziellen Belohnungen können die Unzufriedenheit nicht ausgleichen. Sie werden womöglich depressiv und krank dabei. Deshalb ist die Vereinbarkeit von Zielen und Motiven für dauerhaften finanziellen Erfolg eine wichtige Voraussetzung.

Viele Menschen leiden unter genau diesem Problem. Vor allem wenn die finanziellen Zielen von „oben“ diktiert werden, wird das als Druck empfunden. Das kann die Bonus-Zahlung im Dezember dann auch nicht kompensieren. Denn im Januar schon fängt der Druck von vorne an.

Die Vereinbarkeit oder Kongruenz Ihrer finanziellen Ziele und Motive ist auch noch aus einem anderen Grund bedeutsam. Sie ist nach Albert Banduras Konzept der Selbstwirksamkeit die Voraussetzung für Ihren Erfolg.

Selbstwirksamkeit und Realitätsorientierung als Erfolgsfaktoren

Selbstwirksame Menschen zeichnen sich durch ihre sogenannte Persistenz aus. Das ist die Hartnäckigkeit, mit der sie Ziele verfolgen, deren Erreichung eine hohe Belohnung versprechen. Dabei ist die Belohnung aber nicht unbedingt im Erreichen des gesetzten finanziellen Ziels zu sehen. Menschen die eine hohe Leistungsorientierung haben, empfinden die Belohnung vielmehr dadurch, dass sie eine große Herausforderung gemeistert haben.

Im Gegensatz zu selbstwirksamen Menschen sehen sogenannte Vermeider in den Herausforderungen eher eine Bedrohung oder Gefahr, die sie lieber vermeiden. Vermeider gehen vermeintlichen Gefahren lieber aus dem Weg.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Selbstwirksamkeit ist die Realitätsorientierung. Sie können nämlich sehr hartnäckig Ihre finanziellen oder andere Ziele verfolgen. Sie merken dabei aber gar nicht, dass diese Ziele quasi unerreichbar sind oder dass die Ziele gar nicht lohnenswert sind.

Die Esel-Möhren Vermeidungsstrategie

Wenn Sie in Zukunft also  finanziell erfolgreich sein und trotzdem nicht in der Esel-Möhren-Falle enden wollen, brauchen Sie die richtige Strategie. Wichtig ist, dass Sie Ziele und Tätigkeiten finden, die Ihren Grundmotiven wenigstens nicht völlig entgegenstehen.

Optimal ist natürlich eine Arbeit, die Sie mit Leidenschaft und Motivation ausüben. Das wird nicht immer hundertprozentig umsetzbar sein. Doch wenn es völlig in die falsche Richtung läuft, wird Sie das irgendwann krank machen.

Umgekehrt funktioniert es allerdings auch nicht. Wenn Ihre Leidenschaft wenig Chancen zum Geld verdienen bietet, dann wird es mit den finanziellen Ziele wiederum nicht klappen.

Deshalb gilt es die richtige Balance zu finden und womöglich einen Kompromiss zu schließen. Diese 3 Schritte können dabei helfen:

Wie Sie mit diesen 3 Schritten  die Esel-Möhren-Falle vermeiden

  1. Schritt:

    Machen Sie sich Ihre Grundmotive bewusst und schauen Sie, was Sie antreibt und motiviert.

  2. Schritt:

    Suchen Sie nach Zielen und Tätigkeiten, mit denen Sie sowohl Ihre Grundmotive befriedigen und finanziell erfolgreich sein können.

  3. Schritt:

    Definieren Sie Ihre persönlichen und finanziellen Ziele.

Wie Sie finanzielle Ziele mit hohen Erfolgschancen formulieren und diese auch erfolgreich umsetzen können, lesen Sie im nächsten Blog. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche Motiv-Forschung und kreative Momente für Ihre Zielplanung.

 

Haben Sie konkrete Fragen zur finanziellen Zielplanung?
Welche Schwierigkeiten und Hürden gibt es für Sie?
Ich freue mich auf alle Fragen, Anregungen und natürlich auch über konstruktive Kritik. 😉

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg mit Ihren finanziellen Zielen.

Herzlichst
Ihre

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Finanzielle Ziele für Ihren finanziellen Erfolg – Die 5-Schritte-Strategie

Befassen Sie sich regelmäßig mit Ihren finanziellen Zielen? Oder finden Sie das überflüssig und viel zu anstrengend?

Erfahrungen zeigen, dass Menschen erfolgreicher sind, wenn Sie klare finanzielle Ziele vor Augen haben.

Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.
Johann Wolfgang von Goethe

Warum sind finanzielle Ziele so wichtig?

Stellen Sie sich vor, Sie wollen eine Städtereise in die Stadt Ihrer Träume machen. Würden Sie sich ohne Vorbereitung ins Auto oder in den Flieger setzen?

Würden Sie in der Stadt Ihrer Träume ohne Reiseführer, Stadtplan oder App und vor allem ohne konkrete Ziele so einfach losmarschieren?

Genau das passiert bei finanziellen Angelegenheiten leider häufig. Bei vielen Menschen reicht der finanzielle Planungshorizont gerade noch für die nächste Urlaubsreise. Bei der Ruhestandsplanung und beim langfristigen Vermögensaufbau versagt dann aber das System. Das liegt daran, dass Ihr Autopilot namens Mr.  Unterbewusstsein schlichtweg überfordert ist. Denn darauf hat die Evolution ihn nicht vorbereitet.

Bei der Ruhestandsplanung ist Ihr Autopilot Mr. Unterbewusstsein leider völlig überfordert. Klick um zu Tweeten

Leider gilt das für Frauen sehr viel stärker als für Männer. Die Gender Investment Gap die weibliche Investment-Lücke – und die Gender-Retirement-Gap – die weibliche Rentenlücke – sind vor allem deshalb Frauen-Themen, weil Frauen sich nicht genug kümmern. 

Warum für Frauen der finanzielle Weg ohne Ziel  in die Altersarmut führt

Sich nicht zu kümmern, rächt sich dann im Alter. Noch nie seit 1949 waren so viele Frauen von Altersarmut betroffen wie heute. Viele Frauen erkennen erst zu spät, dass die Ehe längst kein Versorgungskonzept mehr ist. Nach der Scheidung offenbart sich dann, wie sehr sie ihre eigene Selbstvorsorge vernachlässigt haben.

Auch wenn Sie heute noch glücklich verheiratet sind, ist es sinnvoll den Plan B in der Tasche zu haben und seine Zahlen zu kennen. Auch dazu werden wir in den nächsten Wochen noch kommen.

Deshalb lade ich Sie herzlich ein, mich in den kommenden Wochen bei der finanziellen Zielplanung zu begleiten.

Die folgende 5-Schritte-Strategie wird Ihnen dabei als Leitfaden den Weg aufzeigen, wie Sie sinnvoll strategisch das Thema angehen können.

Ich freue mich über Ihre Anregungen und Kommentare, um diese Strategie zukünftig noch weiter verbessern zu können.

Laden Sie doch einfach Ihre beste Freundin oder Ihre Kollegin auch noch ein. Dann haben Sie in den nächsten Wochen eine Gesprächs- und Motivationspartnerin.

Los geht’s!

 

1. Schritt: Machen Sie sich Ihre Motive bewusst, bevor Sie Ihre finanziellen Ziele planen.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn Sie bei der Planung  Ihrer finanziellen Ziele Ihre Grundmotive nicht mit im Boot haben, kann die Umsetzung später ziemlich anstrengend werden.

„Geld motiviert mich nicht.“ Diesen Satz habe ich von Frauen schon so häufig gehört. Meistens kam dann schon bald im nächsten Satz. „Ach wenn ich doch nur ein bisschen mehr Geld hätte …“

Solche Sätze decken innere Widersprüche auf. Für Ihren  finanziellen Erfolg bleibt da leider nicht viel  Raum. Sicherlich ist finanzieller Erfolg nicht für alle Menschen gleichermaßen motivierend. Dann muss geschaut werden, wie beides irgendwie miteinander vereinbart werden kann.

Deshalb  sollten Sie wissen, was Sie wirklich motiviert. Dann können Sie Ihre finanziellen Ziele und Motive aufeinander abstimmen. Sonst wird die Umsetzung Ihrer finanziellen Ziel leicht zum inneren Kampf ausarten.

Holen Sie für die finanzielle Ziel-Planung Ihre Motive mit ins Boot! Klick um zu Tweeten

Da Motive bei der finanziellen Zielplanung eine so wichtige Rolle spielen, werden wir uns noch intensiv damit befassen.  Wir schauen, wie Sie Klarheit über Ihre Motive finden und wie Sie diese nutzen können.

2. Schritt: Identifizieren Sie Ihre Geldsaboteure und Zielkonflikte

Auch wenn wir es oft nicht wahr haben wollen: Nicht alle tollen Ziele sind wirklich so toll, wenn wir sie erstmal erreicht haben. Vieles, was auf den ersten Blick erstrebenswert wirkt, ist es dann unter Umständen doch nicht. Wenn Sie sich aus einem rein finanziellen Antrieb für einen Beruf entschieden haben, der Ihnen wenig Freude bereitet, kann das auf Dauer sehr anstrengend sein.

Gute Ziele, schlechte Ziele - Untersuchen Sie zuerst Ihre inneren Zielkonflikte. Klick um zu Tweeten

Das gilt besonders, wenn Ihre finanziellen und sonstigen Ziele gar nicht Ihre eigenen sind. Oftmals handelt es sich um fremdbestimmte Ziele. Diese wurden von dritter Seite, also von den Eltern der Familie oder dem sozialen Umfeld geprägt.

Oftmals existieren solche fremdbestimmten Ziele in Ihrem Unterbewusstsein, ohne dass Sie dies merken. Es ist oft erschreckend, wie solche fremdbestimmten Ziele bei manchen Menschen bis ins Hohe Alter unbewusst verankert sind. Der Neurowissenschaftler Allen Snyder hat einmal den Satz geprägt:

Das Bewusstsein ist nur eine PR-Aktion Ihres Gehirns, damit Sie glauben, Sie hätten auch noch was zu sagen.

Allan Snyder

Bevor Sie also in die Ziel-Planungsphase starten, empfehle ich Ihnen deshalb, erst eine kleine Ziel-Expedition zu unternehmen.  Dazu bekommen Sie von mir Tipps, wie Sie mit hilfreichen Fragen wertvolle Erkenntnisse erzielen und Ihren Sabotage-Zielen auf die Schliche kommen können.

3. Schritt: Stellen Sie sicher, dass Ihre finanziellen Ziele mit Ihren Werten vereinbar sind

Manche Werte sind mit finanziellem Erfolg scheinbar nicht vereinbar. Zumindest schlussfolgert das Unterbewusstsein dies möglicherweise. Oft sind wir uns darüber nicht im Klaren. Wir merken nicht, wie wichtig uns bestimmte Werte sind und wie wir unseren finanziellen Erfolg damit verhindern.

Was hat Ihr Gerechtigkeitssinn womöglich mit Ihrer Geldbeziehung zu tun?

An dieser Stelle könnten Sie bereits auf die ersten Unstimmigkeiten treffen. Ist Gerechtigkeit ein hoher Wert für Sie? Was sagt es dann über Sie aus, wenn Sie mehr Einkommen erzielen als Ihre beste Freundin oder Ihre eigenen Eltern? Ließe sich das mit Ihrer Moralvorstellung noch vereinbaren?

Gerechtigkeit ist ein wichtiges aber auch schwieriges Thema. Es hat viele verschiedene Facetten. Deshalb ist es notwendig, die Vielfältigkeit dieser Idee von Gerechtigkeit im Blick zu haben . Vor allem ist wichtig, welche Konsequenzen Ihr Gerechtigkeitssinn für Ihre Geldbeziehung hat. Könnten Sie mit einer Stiftung oder regelmäßigen Spenden für mehr Gerechtigkeit sorgen? Wie sieht es mit anderen Werten aus? Sind Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft ebenfalls hohe Werte für Sie? Was könnten Sie tun, um eine Vereinbarkeit herzustellen, ohne gegen Ihre Werte zu verstoßen?

Warum es für Frauen schwierig ist,  finanzielle Ziele mit den eigenen Werten zu vereinbaren

Gerade Frauen fällt es im Hinblick auf ihre Werte immer noch schwer, finanzielle Ziele zu formulieren. Die weiblichen Tugenden waren traditionell Bescheidenheit, Sittsamkeit, Fleiß und Tugendhaftigkeit. Frauen hatten vorrangig für die Werte und Ziele Ihrer Männer zu sorgen, aber nicht für ihre eigenen – schon gar nicht finanziell. Das steckt noch immer in den Hinterköpfen. Deshalb gehört auch eine gewisse soziale Risikobereitschaft dazu, eigene finanzielle Ziele zu realisieren.

4. Schritt: Überprüfen Sie Ihre Visionen und Lebensziele bevor Sie finanzielle Ziele formulieren

WENN DAS LEBEN KEINE VISION HAT, NACH DER MAN STREBT, NACH DER MAN SICH SEHNT, DIE MAN VERWIRKLICHEN MÖCHTE, DANN GIBT ES AUCH KEIN MOTIV, SICH ANZUSTRENGEN.

(Erich Fromm)

Um wirklich nachhaltig an seinen Zielen arbeiten zu können und motiviert zu bleiben, ist es wichtig, das große Ganze im Leben zu sehen.

Wer keine Träume hat und sein Big Picture nicht kennt, wird wahrscheinlich auch nicht sehr motiviert sein, die selbst gesetzten finanziellen Ziele zu verwirklichen. Dabei geht es absolut nicht nur um Geld. Ich meine „Erfolg“ im ganzheitlichen Sinne. Arbeit und Geld sind dabei nur ein Bestandteile.

Gerade für Frauen ist es schwierig, solche Visionen zu entwickeln. Das stelle ich immer wieder in meinen Workshops fest. Traditionell waren Frauen in die passive Rolle als Hausfrau und Mutter gedrängt. Die Realität hat sich jedoch gravierend verändert. Nur das Unterbewusst hat dies noch längst nicht verinnerlicht.

Also warten Sie nicht auf Ihr Unterbewusstsein und nehmen Sie die Sache selber in die Hand. Dafür gibt es in diesem Blog noch einige Anregungen zur Entwicklung Ihrer Lebensvisionen.

 

5. Schritt: Formulieren Sie finanzielle Ziele mit hohen Erfolgschancen

Damit auch die Umsetzung Ihrer Ziele eine realistische Chance hat, gibt es auch dabei einige Aspekt zu beachten. Wie schon erwähnt können Ihre finanziellen Ziele mit anderen Lebenszielen konkurrieren. Das können sowohl Ziele sein, die Ihnen bisher nicht bewusst waren. Das können aber durchaus auch Ziele sein, die Ihnen sehr wohl bewusst sind.

Wenn Sie sich ein hohes Umsatzziel setzen, das nur mit mehr Arbeit und größerem Zeitaufwand zu realisieren ist, kann das unweigerlich mit anderen Zielen im Lebensbereich Familie und Partnerschaft oder sogar im Bereich Vitalität und Gesundheit kollidieren. Deshalb ist es unerlässlich die finanziellen Ziele im Gesamtkontext zu sehen.

Ein anderer Aspekt ist die Verbindlichkeit oder das Commitment, das Sie Ihren Zielen entgegenbringen. Beschränken Sie sich nicht auf vage Formulierungen ohne Zahlen oder Zeitvorgaben. Dann kann sich Ihr Unterbewusstsein sehr bequem ein kleines Hintertürchen offen halten. Damit das Formulieren Ihrer finanziellen Ziel auch von Erfolg gekrönt wird, gibt es auch dazu noch einen Extra-Beitrag im Blog.

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Ich freue mich auf alle Fragen, Anregungen und natürlich auch über konstruktive Kritik. 😉

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg mit Ihren finanziellen Zielen.

Herzlichst
Ihre

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Altersvorsorge und Unsicherheit – Vorsicht vor Schlagzeilen

Beim Thema Altersvorsorge gibt es momentan offenkundig eine große Unsicherheit in Anbetracht der aktuellen politischen Entwicklung. Vor allem der BREXIT und der neue US Präsident Donald Trump spielen dabei eine Rolle. Wenn die Medien dieses Thema aufgreifen, würde ich jedenfalls davon ausgehen.

„Ist die Verunsicherung aufgrund der politischen Entwicklungen berechtigt?“

Dies war vor zwei Woche die erste Frage einer Journalistin, die zu den Themen Altersvorsorge, Geldanlage und Vermögensaufbau schreibt. Sie bat mich als Expertin um meine Meinung und hatte dazu einen kleinen Fragenkatalog vorbereitet.

Eine interessante Frage dachte ich.

Wie kommt es zu einer solchen Frage?

Eine solche Frage impliziert bereits, dass es eine Verunsicherung gibt. Doch wer ist hier verunsichert? Stellen Medien solche Fragen wirklich nur deshalb, weil sich mit negativen Schlagzeilen gutes Geld verdienen lässt? Gibt es bereits repräsentative Umfragen dazu? Oder liegt hier vielleicht eine Projektion seitens der Berichterstatterin vor?

Die eigene Verunsicherung und die allgemeine Verunsicherung – schwierig zu trennen

Es ist sicherlich schwierig das eine vom anderen zu trennen, die eigene Verunsicherung und die der anderen. Wer über Verunsicherung in Anbetracht der aktuellen Entwicklung schreibt, geht dabei unter Umständen von der eigenen Verunsicherung aus. Mit verallgemeinernden Fragen wird dann die eigene Unsicherheit auf andere Menschen projiziert und selbstverständlich angenommen, dass es nun allen anderen genauso geht.

Menschen neigen häufig zu solchen unbewussten Projektionen. Das gilt selbstverständlich auch für Finanzberaterinnen. Doch daran liegt auch eine große Gefahr, denn die eigene Überzeugung muss nicht zwangsläufig auch die der anderen sein.

Gefährliche Schlagzeilen – Vorsicht Ansteckungsgefahr

Wenn solche Projektionen im Rahmen der Berichterstattung erfolgen, können sie in der Tat eine große Verunsicherung auslösen. Ein Phänomen, das wir inzwischen tagtäglich erleben. Wenn plötzlich das Thema Verunsicherung verstärkt in den Schlagzeilen auftaucht, kann das eine gewisse Ansteckungsgefahr mit sich bringen. Wer bisher noch nicht verunsichert war, wird es nun sicherlich bald sein. Denn wenn plötzlich die Verunsicherung in allen Schlagzeilen auftaucht, dann muss wohl etwas dran sein. Das ist die Macht der Worte und natürlich die Macht der Medien.

Doch ist das hilfreich? Ich denke eher nicht, denn diese Verunsicherung führt vielfach dazu, dass einige Menschen nun gar nichts mehr für Ihre Altersvorsorge tun. Andere reagieren mit Kurzschluss- und Panikreaktionen. Verunsicherung ist leider keine gute Basis für vernünftige Finanzentscheidungen. Es ist wichtig, mit den veränderten Bedingungen umgehen zu lernen und wieder zu akzeptieren, dass diese Welt nicht berechenbar ist. Nicht jede Entwicklung ist vorhersehbar.

Börsenprognosen und andere gefährliche Schlagzeilen

Wir wissen nicht, wie sich die Präsidentenwahl oder der BREXIT auf unsere Altersvorsorge oder den Vermögensaufbau auswirken werden. Jede Prognose ist nichts weiter als Spekulation. Auch wenn sich Wirtschafts- und Kapitalmarkt-Experten nun vielleicht auf den Schlips getreten fühlen, sind ihre „Börsenprognosen“ letztendlich nicht viel mehr wert als ein Blick in die Glaskugel. Die Wettervorhersagen für die kommenden drei Tage sind inzwischen sehr viel zuverlässiger als die Börsen-Prognosen. Trotzdem würde niemand einen Wetterbericht für die kommenden 365 Tage erwarten.

Bei Aktienkursen sieht das anders aus. Obwohl die wenigsten Prognosen letztendlich zutreffen, werden Finanzexperten immer noch wie Götter gehandelt. Das ist ziemlich absurd. Es ist viel wichtiger, dass Menschen lernen, Börsenbewegungen zu akzeptieren und eine gewisse Robustheit gegenüber den Auf- und Ab-Bewegungen zu entwickeln. Wer seinen Sommerurlaub an der Nordsee verbringt, erwartet auch nicht jeden Tag schönes Wetter. Viel wichtiger ist doch, dass die richtige wetterfeste Kleidung im Koffer ist, damit der Strandspaziergang auch bei Regen und Wind stattfinden kann.

Das Universum der Möglichkeiten erschließen

Wir wissen heute auch noch gar nicht wie sich die Präsidentenwahl in den USA auswirken wird. Vielleicht ist da jemand angetreten um die Grundwerte der größten Wirtschaftsnation der Welt auf den Prüfstand zu stellen. Unter Umständen könnte aber irgendwann eine in ihren Grundwerten gestärkte Nation daraus hervorgehen, die sich auch nicht scheut der Finanzindustrie Grenzen zu setzen. Das könnte dann auch für uns in Deutschland oder für die ganze Welt eine neue demokratisch tolerante Basis ermöglichen. Wer weiß? All das ist im Moment nicht vorhersehbar. Ebenso wenig ist die Entwicklung der Aktienmärkte absehbar. Wichtig ist vor allem, dass wir alle unseren Anteil dazu beitragen, damit es in eine gute Richtung geht, die für alle Menschen von Vorteil ist.

Verunsicherung, Risiko und Chance

Es ist nachvollziehbar, dass die Menschen verunsichert sind. Allerdings erlebe ich diese Verunsicherung schon seit einigen Jahren. Da kommen viele Gründe zusammen, wie Sorgen um den Arbeitsplatz oder vor der Altersarmut. Der expandierende Niedriglohnsektor oder das ständig sinkende Rentenniveau fördern natürlich die Verunsicherung.

Vor allem Frauen sind betroffen. Da meine Kundinnen überwiegend weiblich sind, kenne ich diese Sorgen und Ängste. Viele Frauen mussten in der Familienphase die Berufstätigkeit zurückstellen, weil Kinderbetreuungsmöglichkeiten fehlten. Seitens der Kommunen und Gemeinden wurde die Notwendigkeit einer Frauen-Erwerbstätigkeit nicht gesehen und nicht befürwortet. Nach der Änderung des Unterhaltsrechts 2008 hatte das für viele Frauen schlimme Auswirkungen. Das Thema Altersarmut wird nun immer präsenter. Die vielen Niedriglohnjobs und Teilzeitstellen geben Menschen zudem gar nicht mehr die Möglichkeit, Rücklagen für das Alter zu bilden und für den Ruhestand vorzusorgen. Die Lebensbedingungen haben sich in den letzten Jahren dramatisch verändert und die meisten Menschen vor allem auch die Politiker haben noch nicht gelernt, damit umzugehen.

Neue Chancen für neue und alte Werte

Die allein auf den Werten der Freiheit des Individuums und vor allem der wirtschaftlichen Freiheit der Unternehmen beruhenden politischen Entscheidungen der vergangenen Jahrzehnte zeigt uns nun deutlich die Grenzen auf. Wenn durch Technik und Digitalisierung immer mehr Arbeitsplätze wegfallen, ist nicht mehr jedes einzelne Individuum finanziell in der Lage, mit Arbeit seinen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Selbstverständlich sorgen dann solche Vorkommnisse wie aktuell in den USA oder wie der BREXIT zusätzlich für Verunsicherung und Besorgnis. Vor allem die immer stärker werdenden rechtpopulistischen und nationalistischen politischen Tendenzen sind ein berechtigter Anlass zur Sorgen.

Doch gerade dies ist vielleicht auch eine große Chance. Nur dadurch dass die Sorgen und die Verunsicherung deutlich spürbar sind, merken auch Politiker, dass es allerhöchste Zeit wird, einen Richtungswechsel vorzunehmen. Auch Menschen, die sich schon lange Zeit nicht mehr für Politik interessiert hatten, werden plötzlich wieder wachgerüttelt und merken, wie wichtig Ihnen demokratische Rechte und die unantastbare Menschenwürde sind. Vielleicht kann das die oft beklagte Demokratiemüdigkeit wiederbelegen und ungeahnte Kräfte freilegen zum Wohl aller und dann vielleicht sogar zum Wohl unserer Altersvorsorge. Es liegt an uns!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Kraft für eine gute Entwicklung

 

Herzlichst
Ihre

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Kornelia Rendigs ist Diplom-Ökonomin und arbeitet seit 23 Jahren als freie Anlageberaterin hauptsächlich – aber nicht ausschließlich – für und mit Frauen. Seit Januar 2016 ist sie die erste zertifizierte FCM Finanz Coach®. Als Finanz Coach unterstützt sie Menschen bei allen finanziellen Fragen und Problemen und ist darauf spezialisiert, dysfunktionale Glaubenssätze und Projektionen zum Thema Geld aufzudecken und aufzulösen.

Weitere Informationen zu Kornelia Rendigs und Kontakt:
Tel. 0421-408 99 440
www.finanzcoaching-bremen.de
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Was hat die amerikanische Unabhängigkeitserklärung mit Ihren finanziellen Ergebnissen zu tun?

Wenn Sie weiblich, intelligent und talentiert sind, dann könnte in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung eine wichtige Information für Sie stecken. Diese Information könnte für Ihre finanziellen Ergebnisse bedeutsam sein.

Statue of Liberty in New York CityAuf diesen Gedanken brachte mich kürzlich ein guter Freund, dem ich dafür sehr dankbar bin. Es ging dabei um das Thema „finanzieller Erfolg“. Konkret ging es um die Frage, weshalb so viele intelligente und talentierte Frauen mit dem ganz tief sitzenden Glaubenssatz leben:

„Ich habe es nicht verdient.“

Sich selbst, den finanziellen Erfolg, eine faire Entlohnung oder eine angemessenes Einkommen zu verwehren oder verwehren zu lassen, ist ein ziemlich typisch weibliches Phänomen.

Wie Erziehung die finanziellen Ergebnisse beeinflusst

Es ist ein offenes Geheimnis, dass noch immer oder vielleicht auch gerade wieder die Kindererziehung bei den Mädchen anders ausfällt als bei den Jungen. Ich erinnere mich noch gut an den Satz meiner Mutter: „Wozu willst du denn studieren? Du heiratest ja mal doch und kriegst zwei Kinder.“

Meine Mutter hat das sicherlich nicht böse gemeint, denn es war ihre persönliche Erfahrung, die sie selbst wenige Jahre zuvor gemacht hatte. Sie hatte vor meiner Geburt einen ziemlich tollen und gut bezahlten Job und hätte gerne wieder gearbeitet. Ihr früherer Arbeitgeber hatte sogar mehrfach wieder bei ihr angefragt. Doch leider fand sie keinen Kindergartenplatz für mich, denn die waren damals rar gesät. Die Erziehung meines Bruders sah dementsprechend etwas anders aus. Schließend war ja klar, dass der später mal in der Lage sein sollte, eine Familie zu erziehen.

Bei vielen Frauen führen solche oder ähnliche Erfahrungen dann zu der Schlussfolgerung: „Ich habe es nicht verdient, denn ich bin ja nur ein Mädchen.“

Glaubenssätze – die innere Bremse im Kopf

unkonzentriert, kopf; Gedächtnis; Denkblockade; Problem, lösung; anstrengend, Brainstorming; ausgebrannt, nachdenken; Konzentration, Filmriss, Überforderung, denken; denker; einfall; Gedächtnislücke; business; Gehirn; chaos, Gedanke; demenz; burnout; adhs; Ideen; Vergesslichkeit; Gehirnjogging, blackout, Gedächtnisstörung, Störung; neural; Gedächtnistraining; Mühe; Intelligenz; Sperre; Anstrengung, lernen; planung; wissen; zuviel, zeichnung; Zahnräder; iq; zukunft; Bildung; geist; erkenntnis, Strichmännchen

So etwas wirkt häufig und nachhaltig wie eine innere Bremse im Kopf. Um diese Bremse zu lösen, bedarf es einer intensiven Auseinandersetzung mit den inneren Glaubenssätzen und Einstellungen und einer starken Absicht, trotzdem erfolgreich zu sein.

Wie sich die unterschiedliche Erziehung von Mädchen und Jungen im Erwachsenenalter auswirkt, können wir immer wieder an den unterschiedlichen Einkommenshöhen von weiblichen und männlichen Beschäftigten in unzähligen Statistiken zum Thema Gender Pay Gap ablesen.

Gender Pay Gap fängt im Kindesalter an

Doch dass die Gender Pay Gap schon im Kindesalter beginnt, hat nun auch mich überrascht. Laut einer Studie des Marktforschungsinstitut TNS im Auftrag der Halifax Bank im Mai 2016 bekommen britische Jungen im Alter zwischen acht bis 15 Jahren durchschnittlich 12 Prozent mehr Taschengeld als gleichaltrige Mädchen.

Kinder das Sparschwein, Sachsen, DeutschlandAuch in Deutschland wurde 2009 in einer von den Landesbausparkassen beauftragten Studie ein ähnliches Ergebnis beobachtet: Damals erhielten Jungen im Alter zwischen neun und 14 durchschnittlich 19 Prozent mehr Taschengeld.

Kein Wunder also, wenn Frauen bereits im Kindesalter Glaubenssätze wie „ich habe es nicht verdient“, zumindest in Relation zum männlichen Geschlecht entwickeln. Je nachdem wie früh solche Schlussfolgerungen getroffen werden, wird diese Relation vielleicht gar nicht gesehen. Der Glaubenssatz sitzt tief und wird kaum hinterfragt. Selten ist er nicht einmal bewusst.

Die tiefe Wahrheit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung

Was hat nun aber die amerikanische Unabhängigkeitserklärung zu tun?

Mal ganz abgesehen davon, dass die Unabhängigkeitserklärung eine historische Meisterleistung und ein Befreiungsschlag für einen ganzen Kontinent war, beinhaltete sie sehr wesentliche Grundannahmen:

„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit.“

Dieser Formulierung liegt eine große Weisheit und ein hoher ethischer Anspruch zugrunde. Trotzdem bestand lange Zeit das große Missverständnis, dass mit „alle Menschen“ hauptsächlich erwachsene weiße Männer gemeint sind. Es dauerte immerhin noch 240 Jahre, bis ein farbiger Mann Präsident werden konnte. Eine  Frau ist noch nie Präsidentin geworden.  So schwierig ist es manchmal, bis Missverständnisse ausgeräumt und Verhaltensänderungen bewirkt werden.

Was Sie aus der Unabhängikeitserklärung lernen können

Beautiful blonde woman with Uncle Sam disguise holding flag on hand celebrating 4th of July independence day

Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Rechte kennen und wissen, was Ihnen zusteht. Auch wenn andere Ihnen Ihre Rechte streitig machen oder unbewusst alte Traditionen fortführen, heißt das noch lange nicht, dass Sie es nicht verdient haben.

Sie müssen es sich nicht mal verdienen, weil es Ihnen zusteht. Sie brauchen nur Ihre Potential entfalten und Ihre Talente einsetzen, dann können Sie auch das erreichen was dem entspricht. Ich weiß natürlich auch, dass es oft nicht einfach ist, seine Ansprüche durchzusetzen. Doch manchmal geht noch einiges mehr auch wenn die Umstände dies scheinbar nicht zulassen. Manchmal hilft auch ein Umweg oder einfach nur ein neuer Arbeitgeber. Manchmal braucht es auch eine Portion Risikobereitschaft um den vermeintlich sicheren Weg zu verlassen und einen neuen zu beschreiten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg und finanzielle Fülle und eine faire Bezahlung, die Ihren Potentialen und Talenten entspricht.

Herzlichst
Ihre

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Kornelia Rendigs ist Diplom-Ökonomin und arbeitet seit 23 Jahren als freie Anlageberaterin hauptsächlich – aber nicht ausschließlich – für und mit Frauen. Seit Januar 2016 ist sie die erste zertifizierte FCM Finanz Coach®. Als Finanz Coach unterstützt sie Menschen bei allen finanziellen Fragen und Problemen und ist darauf spezialisiert, dysfunktionale Glaubenssätze und Projektionen zum Thema Geld aufzudecken und aufzulösen.

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Wie einfache Regeln helfen, wenn Ihr innerer Macher die Altersvorsorge sabotiert

Kennen Sie diese Frage auch? Ganz ehrlich: Es ist nicht vernünftig und doch unglaublich menschlich. Außerdem möchte ich behaupten, dass diese Frage in uns allen schlummert.

Renten BerechnungDie Rentenkassen leer sind und es haben bereits einige Nullrunden in Sachen Rentenerhöhung stattgefunden. Trotzdem fällt es immer noch vielen Menschen schwer,  für das Alter Vorsorge zu treffen. In meinen Beratungsgesprächen fällt mir immer wieder auf, dass gerade jüngere Frauen unter 40 das Thema Altersvorsorge noch gar nicht auf dem Schirm haben. Deshalb machen sich Ökonomen und Verhaltenswissenschaftler seit längerem Gedanken über die Ursachen und forschen nach Lösungen.

Die Theorie vom Homo-Oeconomicus

Die Ökonomen gingen lange Zeit davon aus, dass Menschen rational denkende und handelnde Wesen sind. Sie prägten dann das Bild vom „Homo Oeconomicus“. Das wurde in mathematischen Modellen wie dem Lebenszyklus-Modell der Konsum- und Sparentscheidungen zum Ausdruck gebracht. Dafür erhielt Franco Modigliani 1954 den Nobelpreis . Man ging davon aus, dass Menschen ihre Konsum- und Sparentscheidungen langfristig treffen und dass sie während ihres Arbeitslebens entsprechend Vermögen aufbauen. Um später im Alter den Konsum wie gewohnt beibehalten zu können, wird das Vermögen dann entsprechend abgebaut. Ökonomen lieben mathematische Modelle. Doch offensichtlich passte diese Theorie nicht so ganz.

Theorie und Realität: Arme Rentner in der US-Wirklichkeit

Mann hlt sich Mund und Augen zuEmpirische Ergebnisse zeigen, dass Menschen sich längst nicht so ökonomisch und im mathematischen Sinn optimal verhalten, wie es erforderlich wäre. In den USA sind die Menschen für Ihre Rente selbstverantwortlich. Die Realität zeigt, dass viele Rentner ihren Konsum ganz drastisch einschränken müssen, weil sie nicht genug gespart haben als Arbeitnehmer. Viele Rentner müssen sogar bis ins hohe Alter arbeiten. Deshalb setzen sich die Verhaltenswissenschaftler inzwischen, verstärkt mit der Frage auseinander, wie es dazu kommt.

Die Wissenschaftler Shefrin und Thaler haben nun das verhaltenswissenschaftliche Lebenszyklusmodell entwickelt. Dabei wird angenommen, dass Menschen grundsätzlich der Versuchung widerstehen müssen, dass sie ihr heutiges und zukünftiges Einkommen nicht sofort verkonsumieren.

Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust….

…wusste schon Goethe den inneren Zwiespalt zu beschreiben, der bei Entscheidungskonflikten auftritt, wenn die vernünftige und die leichtsinnige innere Stimme im Konflikt miteinander streiten. Genauso wird in dem neuen Modell von Shefrin und Thaler die Entscheidung über den heutigen und den zukünftigen Konsum auch als ein „intrapersonales Entscheidungsproblem“ definiert. Dabei wird nun die Annahme getroffen, dass jeder Mensch quasi zwei unterschiedliche Egos in sich hat.

Wie der innere Planer und der innere Macher Ihre Entscheidungen beeinflussen

Innerer Planer und innerer Macher im KonfliktDas gute Ich ist der „Planer„. Er denkt planvoll, zukunftsorientiert und vorsorgend. Seine Stimme flüstert Ihnen leise ein: „Solltest du nicht lieber…..später tut es dir leid.“ oder „Denk lieber an deine Rente, bevor du das jetzt wieder kaufst“.

Das schlechte Ich ist der „Macher„. Er flüstert Sätze wie „Ich will aber heute leben“ oder „Wer weiß, was später ist und ob ich dann noch lebe.“ Manchmal sagt er sogar Sätze wie „Ich werde nicht alt. In meiner Familie ist keiner alt geworden.“

Kennen Sie diese Stimmen? 

Das ist alles völlig menschlich. Doch was tun, damit im Ruhestand die Rente reicht?

Drei Regeln die Ihnen helfen, Ihre Finanzplanung zu verwirklichen

Wenn Sie im Alter also nicht unter einer Brücke schlafen oder zumindest Ihren Konsum massiv einschränken möchten, müssen Sie den Planer unterstützen. Dazu gibt es ein paar Tricks.

Aus der Psychologie ist bekannt, dass einfache interne Regeln die Selbstdisziplin unterstützen. Diese Regeln müssen neben Einfachheit auch noch die Eigenschaften dynamische Stabilität und wohl definierte Ausnahmen aufweisen.

Regel 1: Überprüfen Sie Ihr mentales Kontensystem

Mentales Kontensystem prüfenMenschen tendieren dazu, für bestimmte Ausgaben und Einnahmen im Kopf mentale Konten zu bilden. Deshalb werden unterschiedliche Einnahmen auch unterschiedlich bewertet. Das gleiche gilt für Ausgaben. Es macht beispielsweise einen großen Unterschied, ob Sie eine bestimmte Summe im Kasino oder im Lotto gewonnen haben oder ob Sie das Geld als Steuerrückerstattung erhalten. Dementsprechend variiert dann auch die Neigung, dieses Geld zu konsumieren oder zu sparen.

Bei den Ausgaben führt das dazu, dass Menschen bei Konsumausgaben eher auf das laufende Einkommen auf dem Girokonto zugreifen, als auf die langfristigen Ersparnisse auf dem Investmentdepot oder gar auf die Altersvorsorgeverträge.

In der Praxis erlebe ich sogar, dass Kundinnen selbst dann nicht auf die Ersparnisse auf dem Investmentdepot zugreifen, wenn das Girokonto massiv überzogen ist. Das macht natürlich keinen Sinn, denn die Überziehungszinsen sind noch immer hoch.

Wichtig also:

Bilden Sie so früh es irgendwie geht, verschiedene Konten für verschiedene Ziele und Zweck. Dazu kann ein Urlaubs- und/ oder Konsum-Konto, ein Eigenheim-Ansparkonto und eine Ruhestandskonto gehören. Gerade das letzte muss sehr früh eingerichtet werden, damit es im mentalen Kontensystem verankert wird. Sonst wird es später schwierig, Veränderungen vorzunehmen. Das zeigt sich gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase. Viele Menschen, die immer nur auf kurzfristige Verfügbarkeit und Sicherheit im Sinne der Vorhersagbarkeit Ihrer Zinserträge orientiert waren, haben große Schwierigkeiten, sich umzustellen.

Behalten Sie aber trotzdem Ihr Gesamtvermögen im Blick. Es macht ökonomisch keinen Sinn, wenn Sie auf fünf verschiedenen Tagesgeldkonten den größten Teil Ihres Vermögens für diverse Eventualitäten horten. Die Verzinsung liegt momentan durchschnittlich bei 0,1 %. Wenn die Inflation bei ca. 2 % liegt wird ihr Geld real immer weniger. Deshalb empfehle ich dazu unbedingt eine solide Finanzplanung.

Regel 2: Die Ausnahme und die Regel: Definieren Sie klare Ausnahmen

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Kennen Sie Ihre kleinen und Ihre etwas größeren Schwächen? Der größte Unsicherheitsfaktor bei der Finanzstrategie ist leider der Faktor Mensch. Deshalb sollten Sie unbedingt klare Ausnahmeregeln für Notfälle oder andere Ereignisse definieren und diese auch strikt einhalten.

Gerade bei den Selbstständigen ist das wirklich manchmal schwer umzusetzen. Wenn gerade die Umsätze einbrechen oder etwas Unvorhergesehenes passiert, wird gerne mal die Altersvorsorge geplündert. Deshalb schätze ich persönlich die Basisrente. Da ist die Altersvorsorge auch vor mir selber sicher. Unter Kostenaspekten ist ein Direktbank-Online-Depot vielleicht günstiger, aber unter verhaltenswissenschaftlichen Aspekten hat eine Basisrente deutliche Vorteile für die Selbstdisziplin.  Außerdem ist das Thema keine Entweder-oder-Betrachtung, denn schließlich sollte man niemals alle Eier in einen Korb legen.

Regel 3: Dynamische Stabilität: Bauen Sie Kontroll-Routinen ein

Kontroll-Routine

In meiner Beratung erlebe ich häufig, dass Kundinnen und Kunden sich oft seit Jahren nicht mit Ihren Finanzen befasst haben. Vieles hat sich seitdem verändert. Doch Sie haben es nicht mitbekommen. Vielleicht wollten Sie es auch gar nicht wissen. Die Welt ist ständig im Wandel und die Dynamik wird immer stärker. Vor allem in der Finanzwelt ist das ganz stark spürbar.

Häufig sind die vor Jahren getroffenen Entscheidungen nicht mehr angemessen für die aktuelle Lebenssituation. Deshalb befassen Sie sich regelmäßig mit Ihren Finanzen. Vereinbaren Sie Termine mit Ihrer Finanz- und Steuerberaterin oder ganz einfach mit sich selbst. Lassen Sie sich ausrechnen, was von Ihrer Rente nach Steuern, Krankenversicherung und Inflation übrig bleibt und setzen Sie sich mit der Thematik auseinander. Es ist wesentlich einfacher, wenn Sie für diese Fragen Routinen entwickeln und im Thema bleiben, um sich damit sicher zu fühlen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Finanzstrategie!

Herzlichst
Ihre

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Geld und Emotionen – Wie bringen Sie Bankkonto und Emotionskonto in Einklang?

Geld und Emotionen gehören zusammen wie Licht und Schatten, denn Geld ist nunmal ein sehr emotionales Thema. Das wurde lange Zeit völlig außer Acht gelassen. Die Ökonomen gingen davon aus, dass der Mensch ein rational handelndes Wesen ist: der Homo Oeconomicus. Bei diesem modellhaften Wesen ging man davon aus, das er stets  rational, kalkuliert und am Nutzen orientiert auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist.

Die Realität wurde dabei außen vor gelassen. Aber die Realität sieht nun mal anders aus. Menschen handeln nicht immer rational. Wobei sich auch die Frage stellt: Was ist überhaupt rational? Das kann sich je nach Erkenntnisstand und gesellschaftlichem Meinungsbild relativ schnell ändern.

Der Fühler und der Denker

Optimist vs PessimistIm wesentlichen gibt es in jedem von uns zwei Komponenten: einen Fühler und einen Denker. Das ist ein Team, das sich mit verschiedenen Methoden wechselseitig Ergebnisse liefert. Der Körper ist er für den Fühler zuständig. Er macht die Gefühle oder auch Emotionen genannt. Das Gehirn lässt sich eher dem Denker zuordnen. Es liefert die Erklärungen. Beide funktionieren jedoch nicht unabhängig voneinander. Sie arbeiten wechselseitig und die Unterschiede lassen sich nicht immer eindeutig fassen.

„Sei doch nicht so emotional“

wtüendDa in unserer Kultur der Denker als wertvoller und wichtiger bewertet wird als der Fühler, werden Gefühle zu einer unwichtigen Privatsache erklärt, die man nicht so ernst nehmen sollte. Sie leben in einer Zeit, in der die linke Hirnhemisphäre favorisiert wird. Deshalb füttern Sie diese wahrscheinlich mit immer mehr Wissen, Daten, Fakten, Informationen und Bewertungen. So werden Sie dann mehr und mehr zur Datenträgerin.

„Sei doch nicht so emotional“ oder „du bist aber emotional“,  damit kann man Sie verunsichern zurückweisen oder Ihre Worte infrage stellen.  Es wirkt vielleicht auf Sie, als ob Sie bei einer unanständigen Tat erwischt worden wären. Sie interpretieren womöglich: „So darf ich nicht sein. Das ist nicht richtig. Dann mag man mich nicht.“ Die mögliche Konsequenz: Sie versuchten nach außen, so wenig Gefühlsregungen wie möglich zu zeigen. Unter Umständen nehmen Sie Ihre Gefühle irgendwann selbst nicht mehr wahr.

Sind Geldgefühle esoterisch?

chinese-coins-167824_640 (1)Beim Thema Geld und Finanzen ist das Missverhältnis besonders ausgeprägt. Als ich vor einigen Jahren einen Vortrag über die emotionale Seite des Geldes und seine psychoaktive Wirkung gehalten habe, kam im Anschluss eine Zuhörerin auf mich zu und fragte:

„Machen Sie jetzt auch in Esoterik?“

„Interessant“,  dachte ich, wie fremd  die Vorstellung geworden ist, dass das Thema Geld und Emotionen zusammen hängen.  Doch gerade das Thema Geld hat sehr viel mit Gefühlen zu tun und das ist auch relativ einfach nachvollziehbar.

Das emotionale Konto

Eine Frau mit offenen Rechnungen hat viele Schulden. Arbeitslosigkeit und Privatkonkurs

Stellen Sie sich einfach vor, Ihr emotionales Konto funktioniert so ähnlich wie ihr Bankkonto. Es gibt dabei eine Plus-Seite und eine Minus-Seite. Es gibt außerdem auch Eingänge und Ausgänge. Beim Bankkonto ist die Währung in Euro oder Dollar. Bei ihrem emotionalen Konto ist die Währung Gefühlseinheiten.

Genau wie auf Ihrem Bankkonto, gibt es  praktisch immer nur ein Ergebnis: Entweder ist ihr Konto im Plus oder ihr Konto ist im Minus. Dieses Ergebnis erzeugt dann eine bestimmte Gefühlsregung oder Befindlichkeit. Dieser Zustand ist sogar anhand Ihrer körperlichen Reaktionen messbar. Dabei lassen sich Unterschiede in Ihrer Pulsfrequenz Ihrer Hauttemperatur oder ihrer im Körper befindlichen Hormone messen.

Im Plus-Zustand erleben sie etwas deutlich anderes als im Minus- Zustand. Das macht den Unterschied. Auf ihrem emotionalen Konto wird auf der Plus-Seite Erfolg gesammelt. Sie haben die gewünschten Ergebnisse. Sie erleben das, was in Ihrer Absicht lag und was sie sich gewünscht haben. Deswegen fühlen Sie sich gut.

Auf der Minus-Seite geht es immer um Defizite. Es geht um Mangel und unerfüllte Bedürfnisse. Sind Sie im Minus, ist das ein Handlungssignal. Die biologische Aufgabe wäre dann, etwas zu tun,  um diesen Mangel auszugleichen. Wie auch beim Bankkonto geht häufig schneller etwas vom Konto runter, als dass es aufgefüllt wird. Ausgeben ist leichter als Einnehmen.

Wenn Bankkonto und Emotionskonto nicht im Einklang sind

Probleme entstehen, wenn Ihr emotionales Konto und ihr Bankkonto nicht in die selbe Richtung laufen. Die Buchungen erfolgen dann nicht auf derselben Seite. Ein Eingang auf der Plus-Seite ihres Bankkontos kann auf Ihrem emotionalen Konto auf der Minus- Seite verbucht werden.

Wie kann das passieren?

Geld und Emotionen - Mädchen mit TaschengeldNehmen wir einmal beispielhaft an,  Sie wären ein Kind und hätten zum ersten Mal in Ihrem Leben Taschengeld bekommen. Sie würden sich vielleicht fürchterlich darüber freuen, nun endlich Taschengeld bekommen zu haben. Dementsprechend würden Sie diese Erfahrung ganz enthusiastisch auf der Plus-Seite als Erfolg und positives Erlebnis buchen. Ihr Körper würde auf diesen Erfolg mit den emotionalen Signalen Zufriedenheit und Freude reagieren und die entsprechenden Hormone ausschütten.

Bei einem anderen Kind könnte dieselbe Erfahrung zu einer ganz anderen Reaktionen führen. Wenn alle anderen Kinder in der Schule erheblich mehr Taschengeld bekommen oder wenn sich dieses Kind einem Geschwisterteil gegenüber benachteiligt fühlt, kann es sein, dass dieser Geldeingang auf der Minus-Seite des emotionalen Kontos gebucht wird. Geld und Emotionen können also je nach Interpretationen ganz unterschiedlich bewertet werden.

Wie „alte Buchungen“ auf dem Emotionskonto das Bankkonto beeinflussen

sparschwein_rissDas Fatale an den Buchungen auf dem emotionalen Konto liegt darin, dass diese Buchungen im Gehirn abgespeichert werden. Das ist von der Evolution so vorgesehen, damit Menschen Lerneffekte erzielen können, in dem sie sich vor zukünftigen negativen Gefühlen schützen. Dementsprechend kann es sein, dass auch im Erwachsenenalter Eingänge auf dem Bankkonto irgendwie komische negative Gefühle erzeugen.

Da negative Gefühlserfahrungen  zu einer Vermeidungshaltung führen, werden zukünftige Buchungen auf der Plus-Seite des Bankkontos wahrscheinlich eher vermieden als angestrebt werden.

Noch fataler daran ist, dass diese Vermeidungshaltung oft gar nicht bewusst und die eigentliche Ursuche oft nicht mehr bekannt ist.

Was also tun?

Controlling auf dem Emotionskonto

Um die Ergebnisse auf dem Bankkonto zu ändern, ist es hilfreich erst einmal Controlling auf dem Emotionskonto vorzunehmen. Dabei werden die Fehlbuchungen der Vergangenheit gesucht. Das Ziel dabei ist, Umbuchungen auf dem Emotionskonto vorzunehmen, um zukünftig positive Gefühle zu erzeugen und die Vermeidungshaltung zum Positiven zu verändern.

Das hört sich jetzt ganz einfach an, ist es aber leider in der Praxis nicht immer. Je nachdem wie stark die negativen Gefühle in der Vergangenheit waren, sträubt sich der Körper nämlich im wahrsten Sinne mit Händen und Füßen.

Das erfordert ein behutsames Vorgehen und manchmal auch die Unterstützung anderer.

Kalkulation auf dem Emotionskonto

Wie Sie nach erfolgreichem Controlling in Sachen Emotionskonto nun die nächsten Schritte planen und sich dabei auch entsprechend motivieren, dazu habe ich im letzten Blog  „5 Tipps, damit es nicht „so schwer sein muss“ mit den Finanzen“ schon einige Hinweise gegeben.

Für die Umsetzung finden Sie außerdem Anregung im Beitrag „Die 10 wichtigsten Schritte um Durchblick bei Ihren Finanzen zu bekommen“.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ganz viele positive Buchungen auf der Plus-Seite!

Herzlichst
Ihre

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Haben Sie Fragen zum Finanzcoaching oder zur Finanzplanung? Wollen Sie wissen, wie es in der Praxis und im Detail genau abläuft? Dann rufen Sie mich an
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Die 10 wichtigsten Schritte um Durchblick bei Ihren Finanzen zu bekommen

Das Thema Finanzen erzeugt bei vielen Menschen nicht gerade gute Stimmung. Kennen Sie das auch?

10-schritte-finanzplanViele finden das Thema schwierig und vor allem unübersichtlich. In 23 Jahren Beratungspraxis habe ich da allerlei Einblicke erhalten und weiß, wie hoch die Hemmschwelle werden kann. Gute Finanzentscheidungen zu treffen, hängt von vielen verschieden Faktoren ab und ist längst nicht nur ein mathematisches Problem sondern eher ein emotionales.

Dieses emotionale Problem wird aber leider nicht besser, wenn Sie es vor sich her schieben. Ganz im Gegenteil.

Also ran an die Buletten, wie meine Oma so schön sagte. Als kleine Orientierungshilfe habe ich für Sie diesen Leitfaden entwickelt.

  1. Schritt: Überblick verschaffen

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Leider sammelt sich heutzutage im Zeitalter der EDV mehr Papier an denn je. Für viele Menschen ist es einfach schwierig, ein vernünftiges Ablagesystem zu finden und Ordnung und Überblick in die Sache zu bringen. Manchmal ist es einfach nur eine Frage der Überwindung. Dann hilft es, sich mit kleinen Ritualen oder Belohnungen die unangenehmen Aufgaben ein bisschen zu versüßen.

Manchmal sind die Papierberge aber auch schon so hoch gewachsen, das sie unüberwindlich erscheinen. Ich finde es absolut keine Schande, sich Hilfe zu suchen, wenn gar kein Durchkommen mehr ist.   Leider ist das Thema häufig mit Schamgefühlen besetzt, aber mal ehrlich: Haben wir nicht alle unsere kleinen Schwächen? Und ist es nicht manchmal einfacher solche unangenehmen Aufgaben für andere zu machen als für sich selbst? Ich jedenfalls sortierte liebend gerne die Ordner meiner Kundinnen, aber meine eigenen………

Da ich weiß, dass gerade dieses Thema immer wieder der ganz große Hemmschuh ist, werde ich speziell dazu noch ein paar Tipps im Finanz Coaching Blog nächste Woche geben

2. Schritt: Kassensturz

Der nächste wichtige Schritt besteht dann darin, seine AusgabenKalkulation und Kosten mal zu checken. Manchmal laufen da noch teure Verträge, weil einfach vergessen wurde, sie zu kündigen. Oder bei ehrlicher Betrachtung ist das teure Abo für das Fitness-Studio dann vielleicht doch nicht mehr die richtige Entscheidung, weil Sie schon seit Monaten nicht mehr hingegangen sind. Auf diesen Punkt komme ich gleich noch einmal bei der Frage nach den Werten.

Eine große Hilfe beim Kosten-Check kann die Nutzung eines Online-Banking Programms bringen. Auch darauf komme ich gleich im nächsten Punkt nochmal.

Ein Kassensturz und Kosten-Check sollte mindestens einmal pro Jahr gemacht werden, damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen.

3. Schritt: Übersicht erstellen

Den finanzielle Überblick behaltenEine Übersicht ist wichtig um seine Kosten ohne viel Aufwand im Blick zu behalten. Am besten eignet sich dafür eine Tabelle. Wer nicht gerne mit Excel-Tabellen arbeitet,  kann das auch handschriftlich machen und zumindest die wichtigsten laufenden Kosten dort monatlich erfassen. Zusätzlich empfiehlt sich auch ein Haushaltsbuch für die Papierliebhaberinnen oder eine Finanz-App. Da bin ich gerade selbst am Testen und werde mich demnächst in einem Blog Artikel dem Thema widmen.

Ich selbst arbeite seit Jahren mit StarMoney und bin damit total zufrieden, weil ich damit alle meine Konten abrufen kann und immer auf dem Laufenden bin. Und eine App gibt es auch dazu. Ich empfehle dringend, mal verschiedene Wege auszuprobieren, um sich nicht unnötig mit diesem Thema rumzuquälen, bloß weil die Methode keinen Spaß macht.

4. Schritt: Die eigenen Werte definieren und prüfen

Dabei steht die Frage im Vordergrund: Was ist Ihnen wirklich wichtig? Oder mal anders herum gefragt: Ist Ihnen das  wofür Sie Ihr Geld investiert haben auch wirklich wichtig?

Kompass mit dem Wort WERTEManchmal stehen die eigenen Werte mit den finanziellen Ausgaben absolut nicht im Einklang. Wer beispielsweise großen Wert auf seine Gesundheit und Vitalität legt, aber ständig hohe Ausgaben für „Auswärts-Essen auf Junkfood-Niveau“ entdeckt, wird bei seinem Kassensturz vielleicht stutzig werden. Das setzt aber voraus, dass Sie sich auch mit Ihren Werten auseinander setzen. Auch für die Wahl Ihrer Anlagestrategie ist das Bewusstsein über die eigenen Wert wichtig. Denn Themen wie Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit sollten auch dabei berücksichtigt werden. Sonst tauchen irgendwann Zweifel und führen womöglich zu Kurzschlussreaktionen.

Ich finde es jedenfalls sehr hilfreich und auch sehr wichtig, sich seine Werte von Zeit zu Zeit mal wieder bewusst zu machen. Auch die Rangfolge sollte dabei überprüft werden. Ich habe das gerade heute wieder gemacht und werde nun auch meine Ziele danach ausrichten.

5. Schritt: Ziele definieren

Finanzcoaching small 72In vielen Finanzratgebern wird noch immer empfohlen, zehn Prozent von seinem Einkommen zu sparen. Manche Leute sparen auch das, was von Ihrem Gehalt monatlich übrig bleibt. Oder sie nehmen sich es zumindest vor. Nach mehr als zwanzig Jahren Finanzberatungserfahrung muss ich sagen, dass das leider bei den wenigsten klappt. Ich glaube, dass viele Menschen das als sinnloses Sparen empfinden und sie dieser selbstauferlegte Sparzwang deshalb viel Überwindung kostet.

Ich denke, dass es psychologisch sehr viel sinnvoller ist, gezielt für seine Ziele zu sparen und das auch noch möglichst auf getrennten Konten.

Konzept: Finanzplanung und Investition Euro und Europa

So hatte einer meiner Klienten immer wieder Probleme damit, dass sein Konto überzogen war. Er entschloss sich dann im Finanz Coaching verschiedene Tagesgeldkonten einzurichten für seine Ziele. Dazu gehörten auch ein Haus-Ansparkonto für seine geplanten Renovierungsarbeiten am Haus und ein Reisekonto für seine Urlaube. Er hatte nun seine Ziele konkret vor Augen und konnte dementsprechend auch konkret darauf hinarbeiten. Außerdem hat er seine Reisepläne dann danach ausgerichtet, was sein Budget hergab. Wichtig ist aus meiner Sicht, für sich selbst den richtigen Weg und die richtige Strategie zu finden, damit das Thema Geld und Finanzen wieder oder endlich Spaß macht.

6. Schritt: Prioritäten setzen

junge frau stellt finanzplan auf

Problematisch bei der Definition der Ziele ist die Tatsache, dass unser menschliches Gehirn zukünftige Ziele  abzinst. Das heißt, dass Ziele, die in ferner Zukunft liegen deshalb keinen so hohen Stellenwert haben und meistens vernachlässigt werden. Dazu gehört vor allem die Altersvorsorge, für die in jungen oder jüngeren Jahren viel zu wenig zurück gelegt wird. Das rächt sich dann meistens später. Deshalb sollten Sie sich frühzeitig und immer mal wieder mit diesen meist ungeliebten Themen auseinander setzen. Auch wenn es etwas Überwindung kostet.

Wenn Sie Ihre Prioritäten dann klar festgelegt haben, ist es in Zukunft auch erheblich einfacher die entsprechenden Ausgaben zu bewerten und über Ihre Wichtigkeit und Höhe zu entschieden sofern es Entscheidungsspielräume gibt.

7. Schritt: Vorsorge-Analyse

Rente Rentenbescheid Einkommen im Ruhestand

In der Finanzberatung erlebe ich ziemlich häufig, dass Kundinnen oder Kunden keine Ahnung habe, wie sie bei bestimmten Ereignissen wie einer schweren längeren Krankheit oder dauernden Berufsunfähigkeit oder nach Unfall abgesichert sind. Oder sie wissen nicht, wie ihre Familie im Todesfall abgesichert ist.

Ich habe sogar schon ein paar Mal erlebten, dass Kundinnen plötzlich aus allen Wolken gefallen sind, weil sie dachten: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung habe ich ja. Beim Nachschauen habe ich dann festgestellt, dass die Höhe der BU-Rente nur 500 € betrug. Dafür war dann noch eine Lebensversicherung mit im Bunde, die das ganz ziemlich teuer machte und nicht wirklich nötig war.

Das größte Informationsproblem besteht meistens im Hinblick auf die Rente. Kaum jemand versteht den Rentenbescheid und weiß, was nach Abzug von Steuern, Krankenversicherung und Inflation von der Rente übrig bleibt. Durch die vielen Gesetzesänderungen in den letzten Jahren ist die ganze Thematik noch viel unübersichtlicher geworden.

Deshalb ist es absolut wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und eigene Berechnungen anzustellen oder eine Finanz- und Vorsorge-Analyse von einer Expertin oder einem Experten erstellen zu lassen.

8. Schritt: Finanz- und Vorsorgeplanung

FinanzlanungGenauso wichtig wie die Analyse ist die Planung, um wirklich Durchblick bei den Finanzen zu bekommen. Dafür gibt für einfache Hochrechnungen der Rente schon ganz gute Rechentools. Die Seite „Zinsen-berechnen“ bietet verschieden Rechner zum Ausprobieren an. Das gibt schon mal einen Eindruck davon, wie viel Geld zum Rentenbeginn benötigt wird oder wie hoch die Sparrate sein sollte.

Was der Rechner natürlich nicht leisten kann, ist eine Antwort auf die Frage, was nach Steuern, Krankenversicherung und Inflation noch von der Rente übrig bleibt. Sinnvoll ist deshalb aus meiner Sicht, sich eine ausführliche Finanzplanung erstellen zu lassen. Denn die Thematik ist doch ziemlich komplex . Dazu gibt es weitere Informationen auf meiner Homepage.

9. Schritt: To-do Listen erstellen

Meistens ergibt sich aus den vorigen Schritten eine Menge an Aufgaben und Maßnahmen, die nun anstehen. Deshalb ist es wichtig jetzt auch ins Handeln zu kommen und die anstehenden Aufgaben nicht auf die lange Bank zu schieben. Egal ob auf Papier oder am PC, Hauptsache erfassen und möglichst auch gleich noch Termin oder Fristen setzten. Bis wann wollen Sie den Termin bei der Rentenversicherung oder bei Ihrer Finanzberaterin machen? Bis wann wollen Sie das neue Konto eingerichtet haben? Oder welche Maßnahme stehen bei Ihnen an und bis wann sollen diese durchgeführt werden.

Wer lieber mit dem PC oder Tablett solche Dinge erledigt, kann mit Outlook, dem Google Kalender oder speziellen Programmen wie beispielsweise Everest arbeiten, das ich gerade selbst noch teste. Wichtig ist einfach, die Dinge nicht wieder aus dem Blick zu verlieren.

10. Schritte: Jahresbilanz ziehen

Eine Jahresbilanz zu ziehen finde ich absolut wichtig. Zum einen können Sie überprüfen, welche Finanzentscheidungen oder geplanten Maßnahmen, sie wirklich umgesetzt haben. Zum anderen sehen Sie, was jetzt unbedingt in nächster Zukunft noch erledigt werden sollt. Es dient auch dazu, nochmal zu schauen, ob Sie mit Ihren Finanzentscheidung und Vorhaben, wirklich Ihren Werten und Zielen entsprochen haben. Denn manchmal sind ganz andere Dinge wichtig, die vorher noch gar nicht so bewusst waren.

Oder es gibt ein Problem mit der „Prokastination“, wie das jetzt so schön auf Neudeutsch heißt. Damit ist die Aufschieberitis gemeint, also dass Phänomen, dass Menschen wichtige Dinge immer wieder vor sich schieben und dann viel zu spät oder unter Umständen gar nicht erledigen. In solchen Fällen kann professionelle Unterstützung hilfreich sein, wie beispielsweise ein Coaching. Manchen Menschen hilft auch bei schwierigen Themen ein Kurs, der vielleicht in der Volkshochschule angeboten wird oder eine Selbsthilfegruppe. In jedem Fall ist es wichtig, das Problem anzugehen. Manchmal reichen schon wichtige Impulse.

Frau mit blonden Haaren hat gewonnenDoch wenn Sie schon beim 10. Schritt angekommen sind, dann sollte dem eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Vielleicht hilft jetzt einfach mal ein bisschen Selbstwertschätzung und Anerkennung für das bisher Geleistete, damit es wieder weiter geht. Auch wenn Sie bisher nur ein oder zwei Schritte angegangen sind, empfehle ich Ihnen ganz dringend, sich auch dafür anzuerkennen, denn aller Anfang ist bekanntlich schwer. Auch hier lohnt es aus meiner Sicht unbedingt,  über die eigenen Erfolge Buch zu führen, damit dieses ungemein wichtige Thema nicht untergeht. Ich nutze am liebsten ein schönes gebundenes Büchlein in dem fast regelmäßig notiere, wofür ich mich anerkenne. Das ist eine schöne Motivation.

Ich freue mich sehr auf Ihr Feedback. Vor allem, wenn dieser Beitrag ein kleiner Impuls war, der etwas in Rollen gebracht hat.

Herzlichst
Ihre

Kornelia Rendigs

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Feng Shui für die Finanzen

Aufräumen und Entrümpeln

buddha-611566_640Umzüge sind bekanntlich eine gute Gelegenheit für das Ausmisten und Entrümpeln. Und während ich so mit dem Umräumen und Einräumen vor, während und nach meinem Büro-Umzugs beschäftigt war, fiel mir auch prompt ein Büchlein wieder in die Hand mit dem Titel „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston.

Das passte haargenau und das Happening auf dem Recyclinghof an einem sonnigen Samstag morgen war total befreiend.

Was für materielle Dinge gilt, sollte natürlich auch genauso für die Finanzen gelten. Denn gerade nach einem Umzug ist so manches überflüssig oder anpassungsbedürftig. Also machte ich mich auch gleich noch in diesem Punkt an die Arbeit. Eine alte Hausratversicherung, die teurer war als die neue mit doppelt so hoher Fahrrad-Diebstahl-Deckung, zwei überflüssige Tagesgeldkonten, die sowieso keine Zinsen mehr bringen und ein paar anderer Verträge fielen der Entrümpelungsaktion zum Opfer.

Ein wirklich erhebendes Gefühl!

Aller Anfang ist schwer

Chaotischer ArbeitsplatzAm Anfang der Feng Shui-Finanz-Entrümpelungsaktion steht meistens erstmal die Papierkram-Entrümpelung. In zwanzig Jahren Finanzberatung habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass allein das Sortieren und Abheften von Versicherungs-, Bank- und Depotunterlagen doch sehr viele meiner Kundinnen und Kunden vor einige Probleme stellte. Da wird das Ausmisten, Loslassen und Entsorgen „gefühlt“ ganz schnell zum existenziellen Sicherheitsrisiko.

In den Briefkästen finden sich oft Pakete mit Beitragsrechnungen durchmischt von Werbeangeboten für neue Versicherungen, Änderungen der Geschäftsbedingungen, Online-Nutzungsbedingungen, Versicherungsbedingungen und so weiter und so fort.

„Sicherokratie“ bis zur Orientierungslosigkeit: Warum weniger manchmal mehr ist

In unserem modernen Staat, in dem jede Sicherheitslücke durch noch mehr Bürokratie und damit auch Papierkram geschlossen werden muss, wird aus der staatlich auferlegten „Sicherokratie“ für Bürgerinnen und Bürger leicht Orientierungslosigkeit.

Wenn Sie also Unsicherheit verspüren hinsichtlich dessen, was Sie aufheben müssen und was Sie getrost entsorgen können, holen Sie sich lieber fachlichen Beistand, bevor Sie gänzlich den Überblick verlieren.

Kein Grund für Schamgefühle

meditation-338446_640Auf alle Fälle besteht kein Grund dazu, Schamgefühle zu entwickeln. Denken Sie immer daran, dass große Banken und Versicherungen gut daran verdienen, Sie in Unsicherheit und Unwissenheit zu halten und deshalb viel dafür tun, diesen Zustand zu erhalten. Auch die Politik trägt leider nur sehr wenig dazu bei, dass Finanzkonzerne das viele „Kleingedruckte“ im Sinne der Barrierefreiheit lesbar und verständlich gestalten. Und dabei auch noch etwas Papier einsparen, um unsere Umwelt zu schonen.

Ich frage mich in letzter Zeit oft, wer den Kundinnen und Kunden bei diesen Aufgaben zukünftig beistehen wird, wenn alles nur noch „online“ und „direkt“ abläuft. Ich – für mein Teil – sitze jedenfalls doch recht häufig mit meinen vor allem älteren Kundinnen beisammen und sortiere, erkläre und unterstütze beim Entrümpeln. Also trauen Sie sich! Fragen Sie Ihre Finanzvermittler, Banker und Berater. Und wenn alle Stricke reißen, gibt es ja auch noch die Honorarberater und die Verbraucherschützer. Die werden Sie gerne dabei unterstützen. Es ist sicherlich sinnvoll für einen guten Rat, mal etwas Geld zu investieren, um sich anschließend gut aufgeräumt mit Durchblick und wahrscheinlich dann auch sicherer zu fühlen.

Und nun an’s Eingemachte

chinese-coins-167824_640 (1)Nachdem Sie erfolgreich Ordnung geschaffen und den formalen Papierkram ausgemistet haben, steht der nächste Schritt an: Feng Shui für Ihre Finanzen

Finanz- und Vorsorge-Entscheidungen werden meistens situativ und bezogen auf bestimmte Lebensphasen und Lebenssituationen getroffen. Manche wurden sogar von anderen, von den Großeltern oder Eltern getroffen und wie ein vererbter Ballast mitgeschleppt. Das können Unfallversicherungen, Lebensversicherungen oder Sparverträge sein, die Ihre Eltern mal in jungen Jahren für Sie abgeschlossen haben und die Sie nun weiter bedienen. Manchmal machen solche Dinge gar keinen Sinn mehr oder entsprechen überhaupt nicht Ihren Vorstellungen und Ihren Werten.

Von den Erblasten befreien

Ich selbst habe in jungen Jahren eine solche Erfahrung gemacht, als ich nach dem Tod meiner Großmutter ein Aktienpaket erbte. Als ich einer Intuition folgend die Aktien verkaufen wollte, bekam ich von meiner Familie zu hören: „ Du kannst doch das Erbe deiner Großmutter nicht verhökern!“ Der Niedergang des Handelsunternehmens Coop entpuppte sich dann Ende der achtziger Jahre laut Presse als größter Wirtschaftskrimi der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und damit war Omas Erbe futsch.

lotus-978659_640Deshalb kann es sinnvoll sein, mit solchen Erblasten aufzuräumen. Da diese Erblasten manchmal gar nicht bewusst sind, muss die Finanz-Feng Shui-Aktion unter Umständen erstmal im Inneren beginnen. Dazu kann ein Finanzcoaching hilfreich sein.

Manchmal sind es auch nur ganz banale Dinge. Eine Kundin hatte quasis die Unfallversicherung von ihren Eltern geerbt. Da diese auch immer noch den Beitrag zahlten, wollte sie auch nicht daran rühren. Als ich bei der Versicherungsgesellschaft nachfragte, erfuhr ich, dass es sich noch immer um den Kindertarif handelte und sie gar keinen Versicherungsschutz mehr hatte. Man hätte die Versicherung umstellen können, aber darüber mochte sie auch nicht mit ihren Eltern reden. Also redete ich erst einmal länger mit ihr, bis sie dann mit ihren Eltern redete.

Das können schon mal sehr schmerzhafte Prozesse sein, die finanziellen Erblasten zu entrümpeln. Karen Kingsten schreibt in Ihrem Feng Shui Buch über den geerbten Krempel:

buddha-167966_640„Von wem auch immer Sie ihn bekommen haben, nun ist derjenige in der geistigen Welt, wo es keine Anhaftung an das Materielle und keinen Krempel mehr gibt! Deshalb werden die Verstorbenen Ihr Bedürfnis verstehen, ihn loszuwerden.“

Ich bin überzeugt, das gilt für den finanziellen Krempel mindestens genauso. Also dürfen Sie nun das Vermächtnis Ihrer Vorfahren als Grundsteinlegung und Ermächtigung ansehen, um erfolgreich Ihr eigenes Ding zu machen.

Das Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston ist bei rororo erschienen. Außerdem empfehle ich unbedingt auch Karens Blog.

In diesem Sinne:

Viel Erfolg bei Ihrer
Finanz-Feng Shui-Frühjahrs-Entrümpelungs-Aktion!

Herzlichst

Ihre

Kornelia Rendigs

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Ausbildungskosten: Vorsicht vor der Schuldenfalle

04Immer mehr Menschen sind heutzutage nach dem Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums hoch verschuldet, oft im fünfstelligen Bereich. Wenn dann hinterher das Einkommen nicht entsprechend hoch ist, wartet unter Umständen die lebenslange Schuldenfalle.

Mortar board and diploma isolated on white.

Ausbildungen kosten Geld, oft sogar viel Geld. Außer bei einer betrieblichen Ausbildung, die – glücklicherweise- in Deutschland so organisiert ist, dass die Auszubildenden ein Ausbildungsgehalt bekommen.  Alle anderen Ausbildungen und Fortbildungen müssen bezahlt werden und der Lebensunterhalt kommt noch oben drauf.

Selbst das BaföG für Studentinnen und Studenten ist seit den 80gern keine echte Förderung mehr,  sondern nur noch ein Darlehen, das Sie irgendwann zurück zahlen müssen.

Für alle diejenigen, die nicht von Ihren Eltern unterstützt werden, beginnt dann das Berufsleben in aller Regel mit Schulden. Vielleicht gehören auch Sie dazu oder stehen noch ganz am Anfang und vor dieser Entscheidung.

Deshalb ist es wichtig ein paar grundlegende Überlegungen anzustrengen, damit die Ausbildung oder das Studium später nicht in der Schuldenfalle endet:

1. Wozu wollen  Sie diese Ausbildung oder dieses Studium machen? Was motiviert Sie?

Ich habe ein ZielDas ist ein ganz wichtige Frage, die oft vernachlässigt wird. Leider erlebe ich im FinanzCoaching immer wieder, dass die Ziele und damit der eigentlich Zweck einer Aus- oder Fortbildung oder eines Studiums im Vorfeld viel zu wenig  berücksichtigt werden.

Sicherlich ist in jungen Jahren der Berufsweg noch nicht ganz klar, aber mal ganz ehrlich: Wenn Sie das Reisen und das Leben aus dem Koffer, das Abenteuer und ungewisse unregelmäßige Einkünfte hassen wie die Pest, ist es dann wirklich sinnvoll, dass Sie sich beispielsweise für ein Archäologie Studium hoch verschulden?

(Und wenn Sie diese Frage jetzt sehr plausibel beantworten können, dann weiß ich: Sie sind auf dem richtigen Weg, denn Sie haben sich mit diesen Fragen schon auseinander gesetzt. Glückwunsch!)

Als Anregung für Ihre Zielplanung oder Ihren Selbstfindungsprozess habe ich die folgenden Fragen zusammen gestellt:

  • Was haben Sie für Pläne nach dem Studium oder der Ausbildung?
  • Was wollen Sie damit anfangen?
  • Ist es eine Investition in Ihre berufliche Zukunft, die sich dann auch finanziell auszahlen könnte?
  • Oder dient es eher der persönlichen Weiterentwicklung?
  • Gibt es Alternativen, die vielleicht weniger kostspielig sind?
  • Was könnten Sie sonst noch unternehmen, um Ihr Berufsziel zu erreichen, ohne sich hoch verschulden zu müssen?
  • Wie stark „brennen“ Sie wirklich für diesen Beruf?
Achtung Denkfalle:

Wenn Sie sich für eine teure Ausbildung verschulden, nur um irgendjemand etwas zu beweisen, kann Sie das teuer zu stehen kommen. Ich meine nicht nur die finanzielle Belastung durch einen Studienkredit. Viel schlimmer ganz es sein, wenn Sie danach Ihr Leben lang einen Job machen müssen, der Ihnen keinen Spaß.

2. Ist Ihre Lebensplanung kompatibel mit der geplanten Ausbildung und Berufsrichtung?

Vermögensaufbau für FrauenNatürlich ist Ihre Lebensplanung mit Anfang zwanzig noch nicht so klar und festgeschrieben, dass Sie diese Frage schlussendlich konkret beantworten können. Aber manche Sachen sind vielleicht doch schon klar, zum Beispiel ob Sie mal Kinder haben möchten. Das ist gerade für Frauen bei manchem Berufen schwierig. Wenn der Beruf mit Reisen und Auslandsaufenthalten verbunden ist, könnte es schwierig sein,  ihn mit der Familienplanung unter einen Hut zu bringen. Dann ist es gut einen Plan B zu haben und sich zumindest schon mal im Vorfeld Gedanken zu machen, wie der Studienkredit getilgt werden kann.

4. Wie groß ist Ihre Motivation?

motivation-361782_640Während die anderen Absolventinnen durchstarten und Geld verdienen können, müssen Sie vielleicht noch Ihre BaföG Schulden oder Ihren Studien-Bankkredit tilgen. Das kann sehr demotivierend sein.

Geldschulden können für manche Menschen sehr belastend sein, vor allem wenn die Perspektiven nicht so rosig sind, sie irgend wann zurück zahlen zu können. Manchmal kann es lange dauern und das ursprünglich Ziel kann nur auf Umwegen erreicht werden. Oder es wird ganz verworfen, weil andere Dinge in den Vordergrund treten.

Sind Sie bereit, auch Durststrecken auszuhalten und trotzdem den Studienkredit abzahlen zu müssen? Gibt es sonst vielleicht andere Optionen, z.B. ein Abendstudium oder alternative Ausbildungsgänge mit geringeren Kosten und kürzerer Studien- oder Ausbildungsdauer?

4. Wie seriös ist der Ausbildungsträger?

school-543041_640Kaum eine Branche in Deutschland boomt so derartig wie der Ausbildungs- und Fortbildungs-markt. Private Ausbildungsträger erfinden ständig neue Ausbildungen. Vor allem im Bereich der persönlichen Weiterentwicklung und der spirituellen Heilung erscheint mir das Angebot ständig zu wachsen. Gerade in diesem Feld ist es ganz wichtig genau hinzuschauen, ob die Ausbildungskosten wirklich gerechtfertigt sind, welche Intention Sie dabei verfolgen und ob es Alternativen gibt. Gerade in diesem Bereich gibt es häufig problematische Vertragsbedingungen und unklare Zahlungsmodi. Was ist, wenn Sie die Ausbildung aus gesundheitlichen Gründen unterbrechen oder abbrechen müssen? Wann und wie müssen die Ausbildungskosten gezahlt werden?

Ein seriöses Ausbildungsinstitut hat kein Problem damit, Ihre kritischen Fragen zu beantworten. Das sollten Sie sich in jedem Fall wert sein.

5. Wie sieht Ihr Finanzplan aus?

Genauso wichtig wie die eigene Lebensplanung ist, mit der Ihr Vorhaben kompatibel sein sollt, ist natürlich die Finanzplanung. Das gehört ebenso die Finanzierung der Studien- und Ausbildungskosten wie auch im Anschluss die Tilgung des Kredits, den Sie unter Umständen aufnehmen mussten.

Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass es unglaublich schwierig und hart sein kann, ein Studium aus eigener Kraft zu finanzieren. Dazu bedarf es einer hohen Motivation, einer großen Portion Ehrgeiz und eines langen Atems. Es ist aus meiner Sicht deshalb ganz wichtig, dass Sie sich im Vorfeld genau überlegen, wie hoch ihr finanzieller Bedarf während der Ausbildung oder Studienzeit ist. Wie können Sie ihn decken? Wie viele Stunden müssen Sie dafür nebenbei arbeiten? Welches Einkommen können Sie dabei erzielen? Und lässt sich das überhaupt mit dem Lernen vereinbaren?

Sicherlich können Sie nicht alles im Vorfeld bis ins letzte Detail klären, doch es kann hilfreich sein, wenn Sie diese Fragen schon mal im Geist alle durchgegangen sind. Wenn Sie jetzt schon Antworten auf die wichtigsten Fragen haben und wenn Ihre Ziele klar sind, dann werden Ihnen auch leichter Antworten einfallen, falls mal nicht alles so läuft wie geplant.

Ich wünsche Ihnen ganz viel Erfolg!

Herzlichst

Ihre

Kornelia Rendigs

 

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„Finanzielle Freiheit“

1. Teil der Geldillusionen: Die „Finanzielle Freiheit“

In den nächsten des Ausgaben des Geld-Blogs und Newsletters möchte ich Sie auf ein paar Phänomene aufmerksam machen, die ich  unter der Rubrik „Geldillusionen“ als beachtenswert identifiziert habe.

Seitdem ich mich sehr intensiv mit der Frage befasse, „Was ist Geld überhaupt?“ läuft mir ständig die Wortkreation Finanzielle Freiheit“ über den Weg.

Happy young business woman relaxing sitting in her office under money rain making money dollar bills cash falling down. Stress free time management good earnings profit concept

Besonders häufig findet sie Verwendung in Büchern und Vorträgen, die ich  unter dem Motto „Wie werde ich reich?“ subsumieren würde. Vor allem Multi-Level-Marketing Unternehmen und Strukturvertriebe scheinen diesen Begriff gerade zu vergöttern.

„Schaffen Sie sich ein passives Einkommen. Erschaffen Sie sich finanzielle Freiheit!“

 

Klingt ja wirklich zu schön um wahr zu sein. Kann das funktionieren? Wie denken Sie darüber? Und wenn ja:

  1.  Was lässt Sie glauben, dass Geld oder genug Geld oder noch mehr Geld Sie frei sein lässt?
  2. Wie steht es wirklich um Ihre „finanzielle Freiheit“? Kann das funktionieren?

Bei meinen intensiven Recherchen bin auf Felix Martins Buch: „Geld, die wahre Geschichte/Über den blinden Fleck des Kapitalismus“ gestoßen und habe fasziniert seine wirklich spannenden Ausführungen zur Geschichte des  Geldes verfolgt. Seiner Meinung nach diente Geld dazu, die traditionelle Klassengesellschaft zu überwinden. Bei den Griechen konnten plötzlich arme Bauern mit Hilfe des Geldes zu Status und Ansehen gelangen.

War das wirklich so?

Oder interpretieren wir das vielleicht nur so?

Werden vielleicht Historiker in 1000 Jahren sagen, die sexuelle Befreiung in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts verdanken wir den langen Haaren?

Hippie middle-aged peaceful man wearing red headband, sunglasses and blue denim shirt while making the victory sign and holding a white handmade heart shape, portrait on spiral colorful background

Da wir heute nicht wissen, wie die später ticken, können wir auch nicht ahnen, was die später für Schlussfolgerungen ziehen. Aber werden die dann noch wissen, wie wir heute ticken?

Heute heißt „Finanzielle Freiheit“, dass Menschen nicht arbeiten müssen. Sie können von Ihren Zinsen leben.

Wobei das auch immer schwieriger wird bei Zinsen, die gegen Null tendieren.Es könnte auch heißen, dass Menschen nicht mehr angestellt arbeiten müssen. Die Frage ist nur: Was fangen diese Menschen dann mit Ihrer Zeit an?

Viele Menschen die arbeitslos sind, vermissen doch gerade Ihre Arbeit, Ihren Job, die Kollegen und vor allem auch

das geregelte Leben.

Hamster rusoDas Problem an der Sache ist, dass Geld uns keine „Finanzielle Freiheit“ schenken kann. Die Sache mit der „Finanziellen Freiheit“ ist nur eine Projektion. Wer sich nicht frei fühlt, wird sich auch mit 5 Milliarden Dollar auf dem Konto noch immer unfrei fühlen wie ein Hamster im Rad.

Wann immer eine Summe X erreicht worden ist, wird wieder eine „Gap“ , eine Lücke da sein. Der Verstand versucht immer, die Lücke zu schließen und deshalb muss weiter gerackert werden  auf dem niemals enden wollenden Weg zur

„Finanziellen Freiheit“

Es ist das selbst erschaffene innere Gefängnis, das Menschen auf dem Weg zur „Finanzielle Freiheit“ in die selbst gewählte Sklaverei führt und sie nicht mehr ruhen und rasten lässt.

Deshalb seien Sie wachsam!

Schauen Sie erst einmal was Sie „unfrei“ sein lässt und wie Sie sich gedanklich oder materiell aus diesem Gefängnis befreien können. Wenn Sie dann wieder frei sind, haben Sie die aller besten Chancen finanziell erfolgreich zu sein.

In diesem Sinne: Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Nächste Woche geht es dann weiter mit der „Finanziellen Sicherheit“. In diesem Sinne

Herzlichst

Ihre

Kornelia Rendigs

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