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Ich will oder ich muss – die bessere Einstellung für Ihr Vermögen

Ich will oder ich muss sind zwei sehr unterschiedliche und sehr entscheidende Herangehensweisen, die Ihren finanziellen Erfolg sehr beeinflussen können. Kennen Sie auch diese inneren Antreiber „ich muss“ oder sogar „ich muss unbedingt noch …“ aus Ihrem inneren Sprachgebrauch? Wir versuchen oftmals, uns mit solchen Formulierungen selber anzutreiben. Leider ist der Erfolg jedoch sehr begrenzt.

Ich muss – der große Motivationskiller

Gerade beim Thema Finanzen, das offensichtlich wenigen Menschen und vor allem Frauen wenig Spaß bereitet, scheint dieser innere Antreiber selten erfolgreich zu sein. Diese Erfolglosigkeit ist kein Wunder und absolut erklärlich. Unser Gehirn ist auf Belohnung programmiert. Allein schon das Wörtchen „muss“ produziert sofort eine innere Abwehrhaltung. Es ist nämlich absolut demotivierend und erzeugt Druck, dem wir uns lieber widersetzen.

Ich will – der erste Schritt

Vielleicht könnte es schon ein wenig helfen, wenn Sie sich in Zukunft sagen: „Ich will mich um meine Finanzen kümmern.“ Das nimmt schon mal den Leidensdruck und entlässt Sie aus der Opferrolle.

Als die Teilnehmerinnen meines Workshops „Erfolg mit Geld“ sich letzten Samstag bei den unterschiedlichen Geldtypen einsortierten, gab es eine totale Übereinstimmung:

Sie wollten niemals der Geldtyp „Opfer“ sein.

Ihr Fazit und ihr Motto lautete:

Kümmere dich um deine Finanzen und du musst kein Opfer sein. Klick um zu Tweeten

Die „ich will oder ich muss“ – Motivationsfalle

Problematisch nur, dass wahrscheinlich immer noch die Motivation fehlt. Zugegeben gibt es in jungen Jahren Dinge, die Sie stärker motivieren, als sich um Ihre Altersvorsorge zu kümmern. Damit sind Sie absolut kein Einzelfall. Bei vielen Menschen dauert diese Phase bis Mitte 40. Dann ist es ziemlich spät, um sich um seine Altersvorsorge zu kümmern, denn dann bleibt nur noch wenig Zeit. Die Sparbeiträge müssen dann schon um ein Vielfaches höher ausfallen. Also sinkt die Motivation noch weiter und irgendwann ist es dann wirklich zu spät.

Inspirierende Ziele setzen

Ziele haben eine starke motivierende Wirkung. Ein Satz wie, „Ich will mich um meine Finanzen kümmern, weil ich im Ruhestand kein Opfer meiner Untätigkeit sein will“, könnte vielleicht schon etwas in Bewegung setzen. Das Problem dabei: Dieses Ziel ist nicht konkret und ob es als Belohnungsfaktor ausreicht, möchte ich mal dahin gestellt sein lassen.

Doch was hilft es dann als motivierendes Ziel? Viele Wünsche bleiben immer Träume, weil Ihrer Realisierbarkeit keinerlei Beachtung oder Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Ruhestandsphase beispielsweise umfasst mittlerweile fast ein Drittel unserer gesamten Lebenszeit. Kein Wunder, wenn viele Menschen zum Rentenbeginn in ein tiefes Loch fallen, weil sie keine Ziele für diese mittlerweile lange Zeitphase haben.

Dabei gibt es tolle Möglichkeiten, wie Sie im Ruhestand Ihre Zeit verbringen können. Egal ob mit einem Hobby oder Ehrenamt, es gibt tolle Gelegenheiten, die Zeit zu verbringen und dabei auch noch etwas Gutes zu tun. Leider scheitert das bei vielen Ruheständlern schon jetzt daran, dass diese auf Ihre Nebenjobs angewiesen sind, um die karge Rente aufzubessern. Viele von Ihnen hatten nicht die Möglichkeit, Rücklagen zu bilden, um die Rente aufzubessern. Doch einige hätten sie gehabt und haben Sie nicht genutzt.

Die richtige Strategie

Wenn Sie heute die Entscheidung treffen, sich um Ihre Finanzen und Ihren Vermögensaufbau zu kümmern und wirklich motivierende Ziele haben, fehlt Ihnen nur noch die richtige Strategie. Das scheitert dann häufig daran, dass es Nebenziele gibt, die eher schaden als nützen. Solche Nebenziele können so aussehen:

  • Ich muss erst meine Kontoauszüge sortieren

  • Ich muss erstmal sechs Monate Haushaltsbuch führen und sehen, was übrig bleibt

  • Ich muss im nächsten Jahr erstmal ein paar Anschaffungen tätigen

  • usw. usw.

Das sind die häufigsten Argumente, die ich von Anruferinnen höre, wenn diese sich mal ganz unverbindlich informieren wollen. Da schließt sich dann wieder der Kreis. Manchmal ist es die Perfektionismusfalle. Manchmal ist es schlicht ein Vorwand für die Aufschieberitis. Manchmal ist es die Sparsamkeit, für eine Beratung kein Geld ausgeben zu wollen. Gründe finden sich immer. Doch gerade dieser Perfektionismus und die übertriebene Sparsamkeit führen häufig in die Verharrung und Untätigkeit. Zeit ist Geld und Nichtstun ist teuer. Leider!

Also versuchen Sie doch einfach mal die Nebenziele und Nebenbedingungen, den Perfektionismus und die Aufschieberitis zu ignorieren. Achten Sie vor allem auf Ihre Wortwahl und treffen Sie möglichst immer bei der Entscheidung „ich will oder ich muss“ für Ihr Vermögen die bessere Entscheidung „ich will“.

„Ich will, das Wort ist mächtig“, stand übrigens schon in meinem Poesiealbum. Leider weiß ich nicht mehr, wie es weiter ging … 😉

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen oder euch eine große Motivation und ein starkes „ich will“ für ein wachsendes finanzielles Vermögen und einen gesicherten Ruhestand.

Am 30. März findet der nächste Geldgeflüster-Workshop statt. Das könnte schon mal ein Anfang sein. 😉

Herzlichst
Ihre

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Equal Pay Day – 5 Gründe warum Finanzplanung für Frauen so wichtig ist

 

Am 18. März ist wieder Equal Pay Day.  Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren und ich kann Sie nur herzlich ermutigen, an einer der zahlreichen Veranstaltungen teilzunehmen.

Noch immer werden Frauen schlechter bezahlt als Männer. Das ist schlimm. Ungerecht ist es auch.

Doch Rechte allein genügen oft nicht, um Unterschiede auszugleichen. Es gehört auch Verantwortung dazu, um die eigenen Rechte wahrzunehmen. Frauen kümmern sich nicht gerne um ihre Finanzen. Das weiß ich aus 25 Jahren Finanzberatungserfahrung. Doch gerade das hat fatale Folgen und führt unweigerlich in die Altersarmut.

Dies sind die Gründe, warum gerade Frauen eine Finanzplanung brauchen:

Die wichtigsten 5 Gründe, warum Sie als Frau eine Finanzplanung brauchen:

1. Gender Pay Gap – Die ungleiche Bezahlung

Geringere Bezahlung führt auch zu geringeren Rentenansprüchen. Beim Tod des Ehepartners oder im Fall einer Scheidung hat dies verheerende Folgen. Dann bleiben nur noch die sehr viel geringere Witwenrente oder ein paar Rentenpunkte durch den Versorgungsausgleich. Deshalb ist es gerade für Frauen so wichtig, in die eigene Vorsorge zu investieren und dies auch in der Familien-Finanzplanung zu berücksichtigen.

2. Sorge und Betreuung für die Familie

Vermögensaufbau für FrauenFrauen stellen noch immer viel häufiger die eigene Berufstätigkeit zurück, um Kinder oder pflegebedürftige Eltern zu betreuen. Dies beeinflusst nicht nur das verfügbare Familieneinkommen sondern auch die Altersvorsorge.

Wenn Frauen in der Kindererziehungsphase die eigene Berufstätigkeit einschränken oder sogar vorübergehend aufgeben, dann schränken sie häufig ihre Sparverträge und Rentenverträge für die Ruhestandsplanung ein. Ihre Partner arbeiten in aller Regel weiterhin Vollzeit. Sie zahlen volle Beiträge in die Rentenversicherung ein und bedienen auch die Verträge zur privaten Absicherung weiter.

3. Trennung und Scheidung

Trotz der hohen und immer noch steigenden Scheidungsraten, wird dieses Risiko in der Lebens- und Finanzplanung von Frauen kaum berücksichtigt? Gerade aber Frauen sind von Scheidungen viel härter betroffen, wenn sie Ihre Karriere zugunsten der Kinder zurück gestellt haben und wenn dann die minderjährigen Kinder nach der Scheidung bei Ihnen leben. Im Scheidungsrecht ist ein finanzieller Ausgleich für solche Probleme nicht mehr vorgesehen. Frauen haben keinen Anspruch mehr für Unterhalt nach der Scheidung, wenn ihre Kinder schon älter als drei Jahre sind. Ihnen kann dann zugemutet werden, den Lebensunterhalt für sich und teilweise auch für die Kinder zu erwirtschaften.

Der „Was-wäre-Wenn-Fall“ wird selten zu Beginn einer Familien- und Finanzplanung berücksichtigt. Gerade hier ist ein Umdenken erforderlich und gute Beratung nötig. Die Finanzplanung einer Familie sollte auch dieses Risiko berücksichtigen und bestenfalls schriftlich festgelegt werden.

4. Höhere Lebenshaltungskosten

Untersuchungen in den USA haben aufgezeigt, dass Frauen nicht nur höhere Kosten für Kosmetik, Kleidung und anderen persönlichen Lebensbedarf haben. Sie zahlen auch häufig beim Immobilien- oder Autokauf höhere Preise als Männer. Frauen lieben das Feilschen und Verhandeln nicht besonders und sind häufig auch schlechter informiert als Männer.

Sicherlich ist es leider nicht möglich,  diese höheren Kosten generell zu vermeiden oder die Unterschiede zu beseitigen. Welche von uns hat schon den Mut und die passende Kopfform für einen Herrenhaarschnitt? Doch viele Kaufentscheidungen können im Rahmen einer soliden Finanzplanung, die auch langfristige Ziele wie den Ruhestand berücksichtigt, anders getroffen werden.

Die Einstellung, „ich lebe doch heute und nicht später“, ist eben auch eine sehr kurzfristige Haltung, die dann später zur Ruhestandsarmut führen kann.

5. Gender Investment Gap – schlechtere Finanzanlagen und Renditen

Untersuchungen in den USA zeigen, dass Frauen häufig viel mehr sparen als Männer. Jedoch kommt weit weniger dabei für sie heraus. Auch wenn es in Deutschland keine wirklich zuverlässigen Studien dazu gibt, sieht es aus meiner Erfahrung als Finanzberaterin hier keineswegs besser aus. Noch immer sparen Frauen viel mehr auf schlecht verzinsten Tagesgeldkonten und Bausparverträgen oder sogar Sparbüchern. Auch wenn die Zinsen dort allmählich gegen Null gehen und die Inflation bereits die Substanz aufzehrt, verändert sich nur wenig und vor allem langsam. Frauen investieren viel seltener in langfristig profitablere Investmentfonds und wenn dann nur mit sehr geringem Aktienanteil.

Da Frauen sich im Hinblick auf die eigene Risikobereitschaft, das Wissen über Finanzanlagen und auch den Bedarf im Ruhestand sehr unsicher sind, fällt es ihnen auch sehr viel schwerer als Männer, daran etwas zu ändern.

Umso dringender benötigen Frauen eine Finanzplanung, die Ihnen vor Augen führt, wie hoch der Kapitalbedarf im Ruhestand ist, wie hoch die erforderlichen Rücklagen sein müssen und welchen Einfluss die Höhe der Rendite dabei hat.

So könnten Ihre ersten Schritte in Sachen Finanzplanung aussehen Klick um zu Tweeten

1. Lassen Sie sich eine Ruhestands- und Finanzplanung erstellen, die Ihre bisherige Vorsorge analysiert und den Bedarf errechnet, um die Lücke zu schließen.
2.  Informieren Sie sich über Risiken und deren  finanzielle Auswirkungen, wie Krankheit, Berufsunfähigkeit, Tod des Partners oder Trennung und Scheidung und lassen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Partner beraten
3. Legen Sie für ihr persönliches Risikobudget fest.
4. Erstellen Sie Ihre persönliche Finanzstrategie für den Ruhestand und für alle anderen Ziele. Ihre Finanzberaterin wird Sie gerne bei der Planung und Umsetzung unterstützen.
5. Befassen Sie sich regelmäßig mit Ihren Ausgaben und Einnahmen und streichen Sie entbehrliche Ausgaben. Gerade dieser Punkt ist extrem wichtig, denn immer wieder sammeln sich Ausgaben an, die durchaus verzichtbar sind. Kostenüberprüfung und -reduzierung ist und bleibt ein Thema. Zwischen Geiz und Verschwendung ist eine Menge Interpretationsspielraum. 😉

Sicherlich gibt es interessantere Themen als die Finanzen. Doch wenn Sie Ihre Finanzen dauerhaft vernachlässigen, werden sich Ihre Finanzen so entwickeln, wie auch Ihr Kind, Ihr Hund oder Ehemann sich entwickeln würde, wenn Sie es oder ihn vernachlässigen würden.

Kümmern Sie sich um Ihre Finanzen

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Finanzplanung und einen erfolgreichen Equal Pay Day.

Magerzinsen und Sicherheitsillusion

Die Lage ist dramatisch. Die Zinsen sind im Keller. Der Weltuntergang steht kurz bevor.

rettung der ErsparnisseIn Anbetracht der aktuellen Zinslage gibt es offensichtlich  bei Sparerinnen und Sparern inzwischen ähnliche Panikreaktionen  wie nach dem letzten Börsencrash (oder dem vorletzten oder dem vorvorletzten….).

Trotzdem hält der deutsche Sparer und auch die Sparerin dem Tagesgeld und sogar bisweilen noch dem Sparbuch eisern die Treue. Das erscheint auf den ersten Blick verwunderlich. Obwohl bei realistischer Betrachtung absehbar ist, dass dabei langfristig reale Verluste gemacht werden, scheint dies die meisten wenig zu beeindrucken.

Das hat verschiedene Gründe:

„Alles was zählt, sind die Zahlen auf dem Konto!“

Diesen schlichten Satz habe ich von einem mir  bekannten Herrn früher häufig zu hören bekommen und ich denke, dass er sehr repräsentativ für das Denken vieler Anleger steht. Während sich Kursschwankungen direkt auf den Depot- und Kontoauszügen niederschlagen, werden Verluste durch die schleichende Geldentwertung – auch „Inflation“ genannt – kaum oder gar nicht wahrgenommen.

Was erschwerend hinzukommt, ist die Tatsache, dass „Inflation“ oder „alles wird teurer“ von unterschiedlichen Menschen auch ganz unterschiedlich wahrgenommen wird. Da ist zum einen die  „Inflationsrate“, die wir aus den Medien erfahren. Kaum jemand ohne ökonomische Vorkenntnisse oder großes politisches Interesse weiß so ganz genau, was dahinter steckt und wie sich diese Größe auch (politisch) beeinflussen lässt.

Wer hingegen gerade auf der Suche nach einer Mietwohnung ist oder aktuell eine Nebenkostenabrechnung mit Nachzahlung erhalten hat, spürt deutlich die Preissteigerungen im Energiesektor und bei den Mieten, bringt dies aber auch nicht zwangsläufig mit dem Thema Inflation in Verbindung und schon gar nicht mit seinen oder ihren Ersparnissen.

Das führt dazu, dass das Inflationsrisiko bei den meisten Menschen weitgehend ausgeblendet ist bzw. gar nicht als Risiko wahrgenommen wird.  Demgegenüber wird das Risiko, Verluste zu erleiden, die sich dann auch direkt als Zahlen auf dem Depot oder Konto „materialisieren“,  sehr viel stärker wahrgenommen wird.

Es ist also eine Frage der Wahrnehmung – wie so oft.

Verlustaversion

Hinzu kommt außerdem der Umstand, dass die Möglichkeit Verluste zu erleiden, emotional sehr viel stärker wirkt, als die Aussicht auf Gewinne. Über dieses Phänomen, das als „Verlustaversion“ bezeichnt wird,  und sehr weitreichend unser menschliches Handeln bestimmt, lesen Sie in meinem nächsten Blog-Beitrag.

Wie sie typische Anleger/innen-Fehler vermeiden und bewusster mit Geldthemen, Verlustaversion, finanziellen Existenzängsten umgehen oder selbst andere finanzielle Ergebnisse erzielen können, erfahren Sie im Finanzcoaching, in der Anlageberatung oder in meinem nächsten Geldseminar.

Ein gute Gelegenheit zum Reinschnuppern bieten die Infoabende und Schnuppervorträge.

Ich freue mich auf Sie!

2. Schritt – Planung

In meinem Beitrag „Altersvorsorge – Planung schützt vor bösen Überraschungen“ habe ich Ihnen drei wichtige Schritte für Ihre Planung angekündigt. Hier kommt nun der zweite Schritt.

Finanzcoaching small 72Ein wichtige Voraussetzung für die Planung sind realistische Ziele dafür, wie Sie Ihren Ruhestand verbringen möchten, inwieweit Sie bereit sind, sich einzuschränken oder inwieweit Sie noch bereit und in der Lage sind,  für den Ruhestand Rücklagen zu bilden. Es ist fast immer eine Kompromisslösung, denn die wenigsten Frauen können auf eine Erwerbsbiografie zurück blicken, die Ihnen große Sprünge im Alter ermöglichen wird. Auch kann die Planung immer nur auf dem heutigen Stand der gesetzlichen Rahmenbedingungen erfolgen. Und dennoch ist eine realistische Planung immer noch besser als ein Leben in Hoffnung und Unsicherheit.

Der erste Schritt für die Ruhestandsplanung ist deshalb die Frage: Was sind meine Ziele? Wie will ich später leben? Wo will ich leben? Mit wem will ich leben und welche finanziellen Ressourcen benötige ich dafür? Will ich allein in meinem Haus oder meiner Wohnung leben, in einer Seniorenresidenz oder gemeinsam mit anderen Menschen? Es ist viel einfacher und inspirierender ein konkretes Ziel vor Augen zu haben als nur für das Alter und die (Vor-) Sorge zu sparen.

Ein weiterer Schritt bei der Planung besteht dann natürlich darin, sich mit den Zahlen zu befassen. Davor schrecken viele zurück. Doch leider hilft das nicht weiter. Wenn die Ziele hoch gesteckt und die finanziellen Mittel nicht hoch genug sind, hilft es nicht weiter, in Hoffnung zu leben. Gerade dann ist es wichtig, abzuwägen und die Ziele und Maßnahmen zu überdenken und notfalls zu korrigieren. Dabei hilft eine solide Finanzplanung und Beratung.

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Herzlichst,
Ihre Kornelia Rendigs