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Ich will oder ich muss – die bessere Einstellung für Ihr Vermögen

Ich will oder ich muss sind zwei sehr unterschiedliche und sehr entscheidende Herangehensweisen, die Ihren finanziellen Erfolg sehr beeinflussen können. Kennen Sie auch diese inneren Antreiber „ich muss“ oder sogar „ich muss unbedingt noch …“ aus Ihrem inneren Sprachgebrauch? Wir versuchen oftmals, uns mit solchen Formulierungen selber anzutreiben. Leider ist der Erfolg jedoch sehr begrenzt.

Ich muss – der große Motivationskiller

Gerade beim Thema Finanzen, das offensichtlich wenigen Menschen und vor allem Frauen wenig Spaß bereitet, scheint dieser innere Antreiber selten erfolgreich zu sein. Diese Erfolglosigkeit ist kein Wunder und absolut erklärlich. Unser Gehirn ist auf Belohnung programmiert. Allein schon das Wörtchen „muss“ produziert sofort eine innere Abwehrhaltung. Es ist nämlich absolut demotivierend und erzeugt Druck, dem wir uns lieber widersetzen.

Ich will – der erste Schritt

Vielleicht könnte es schon ein wenig helfen, wenn Sie sich in Zukunft sagen: „Ich will mich um meine Finanzen kümmern.“ Das nimmt schon mal den Leidensdruck und entlässt Sie aus der Opferrolle.

Als die Teilnehmerinnen meines Workshops „Erfolg mit Geld“ sich letzten Samstag bei den unterschiedlichen Geldtypen einsortierten, gab es eine totale Übereinstimmung:

Sie wollten niemals der Geldtyp „Opfer“ sein.

Ihr Fazit und ihr Motto lautete:

Kümmere dich um deine Finanzen und du musst kein Opfer sein. Klick um zu Tweeten

Die „ich will oder ich muss“ – Motivationsfalle

Problematisch nur, dass wahrscheinlich immer noch die Motivation fehlt. Zugegeben gibt es in jungen Jahren Dinge, die Sie stärker motivieren, als sich um Ihre Altersvorsorge zu kümmern. Damit sind Sie absolut kein Einzelfall. Bei vielen Menschen dauert diese Phase bis Mitte 40. Dann ist es ziemlich spät, um sich um seine Altersvorsorge zu kümmern, denn dann bleibt nur noch wenig Zeit. Die Sparbeiträge müssen dann schon um ein Vielfaches höher ausfallen. Also sinkt die Motivation noch weiter und irgendwann ist es dann wirklich zu spät.

Inspirierende Ziele setzen

Ziele haben eine starke motivierende Wirkung. Ein Satz wie, „Ich will mich um meine Finanzen kümmern, weil ich im Ruhestand kein Opfer meiner Untätigkeit sein will“, könnte vielleicht schon etwas in Bewegung setzen. Das Problem dabei: Dieses Ziel ist nicht konkret und ob es als Belohnungsfaktor ausreicht, möchte ich mal dahin gestellt sein lassen.

Doch was hilft es dann als motivierendes Ziel? Viele Wünsche bleiben immer Träume, weil Ihrer Realisierbarkeit keinerlei Beachtung oder Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Ruhestandsphase beispielsweise umfasst mittlerweile fast ein Drittel unserer gesamten Lebenszeit. Kein Wunder, wenn viele Menschen zum Rentenbeginn in ein tiefes Loch fallen, weil sie keine Ziele für diese mittlerweile lange Zeitphase haben.

Dabei gibt es tolle Möglichkeiten, wie Sie im Ruhestand Ihre Zeit verbringen können. Egal ob mit einem Hobby oder Ehrenamt, es gibt tolle Gelegenheiten, die Zeit zu verbringen und dabei auch noch etwas Gutes zu tun. Leider scheitert das bei vielen Ruheständlern schon jetzt daran, dass diese auf Ihre Nebenjobs angewiesen sind, um die karge Rente aufzubessern. Viele von Ihnen hatten nicht die Möglichkeit, Rücklagen zu bilden, um die Rente aufzubessern. Doch einige hätten sie gehabt und haben Sie nicht genutzt.

Die richtige Strategie

Wenn Sie heute die Entscheidung treffen, sich um Ihre Finanzen und Ihren Vermögensaufbau zu kümmern und wirklich motivierende Ziele haben, fehlt Ihnen nur noch die richtige Strategie. Das scheitert dann häufig daran, dass es Nebenziele gibt, die eher schaden als nützen. Solche Nebenziele können so aussehen:

  • Ich muss erst meine Kontoauszüge sortieren

  • Ich muss erstmal sechs Monate Haushaltsbuch führen und sehen, was übrig bleibt

  • Ich muss im nächsten Jahr erstmal ein paar Anschaffungen tätigen

  • usw. usw.

Das sind die häufigsten Argumente, die ich von Anruferinnen höre, wenn diese sich mal ganz unverbindlich informieren wollen. Da schließt sich dann wieder der Kreis. Manchmal ist es die Perfektionismusfalle. Manchmal ist es schlicht ein Vorwand für die Aufschieberitis. Manchmal ist es die Sparsamkeit, für eine Beratung kein Geld ausgeben zu wollen. Gründe finden sich immer. Doch gerade dieser Perfektionismus und die übertriebene Sparsamkeit führen häufig in die Verharrung und Untätigkeit. Zeit ist Geld und Nichtstun ist teuer. Leider!

Also versuchen Sie doch einfach mal die Nebenziele und Nebenbedingungen, den Perfektionismus und die Aufschieberitis zu ignorieren. Achten Sie vor allem auf Ihre Wortwahl und treffen Sie möglichst immer bei der Entscheidung „ich will oder ich muss“ für Ihr Vermögen die bessere Entscheidung „ich will“.

„Ich will, das Wort ist mächtig“, stand übrigens schon in meinem Poesiealbum. Leider weiß ich nicht mehr, wie es weiter ging … 😉

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen oder euch eine große Motivation und ein starkes „ich will“ für ein wachsendes finanzielles Vermögen und einen gesicherten Ruhestand.

Am 30. März findet der nächste Geldgeflüster-Workshop statt. Das könnte schon mal ein Anfang sein. 😉

Herzlichst
Ihre

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Hat Geld Sie schon einmal glücklich gemacht? – Wie mir diese Frage die Augen geöffnet hat

„Geld macht nicht glücklich“

oder

„Geld allein macht nicht glücklich“,

das sind nicht nur geläufige Redewendungen. Bei vielen Menschen sind es auch tief verwurzelte Glaubenssätze. Ich kann das gut nachvollziehen, denn es gibt Situationen oder Phasen im Leben, da drängen sich diese Glaubenssätze gerade zu auf.

Nach der Finanzkrise 2008, hatte auch ich so meine Zweifel.

Wie konnte es soweit kommen, dass Menschen nur für Geld und noch mehr Geld, das Schicksal anderer Menschen aufs Spiel setzten?

In den USA hatten viele Menschen ihren Job und ihr Zuhause verloren. Die Krise schlug weltweit große Wellen und auch Europa geriet schnell mit in den Sog. Wem konnte ich noch trauen und womit konnte ich selbst noch einen Beitrag leisten? Aus der Finanzkrise wurde eine Sinnkrise und dann eine lange Suche. Heute bin ich angekommen und habe die Antwort gefunden. Doch davon später.

Hat Geld mich schon einmal glücklich gemacht?

Ich bin ein großer Fan von Fragen.

Fragen helfen, das Leben und die Menschen besser zu verstehen. Klick um zu Tweeten

Deshalb poste ich auch regelmäßig Fragen zu Geld auf meiner Facebook Fanpage. Letzte Woche kam mir dann diese Frage in den Sinn:


Hat Geld  m i c h  schon mal glücklich gemacht? Ist das nicht eine interessante Frage? Wir wissen doch immer ganz genau, wann und wie Geld uns unglücklich gemacht hat. Und natürlich war dann das böse Geld schuld. 😉 Na ja, oder die anderen.

Aber anders herum gefragt …? Die Frage wird selten gestellt finde ich. Fast so, als ob es unanständig wäre, mit Geld oder wegen Geld glücklich zu sein. Oder sehen wir das Glück nicht so wie das Unglück? Vergessen wir es schneller wieder? Wie geht es Ihnen damit?

Mir fiel jedenfalls sofort die Antwort ein: Ja!

Ich habe während meines Studiums jahrelang mein Kindergeld in einen Investmentfonds eingespart. Da ich nicht mehr bei meinen Eltern wohnte und mein Studium mit BaföG und Nebenjobs finanzierte, bekam ich von Ihnen das Kindergeld überwiesen. Ich ließ es direkt per Bankeinzug in einen Fonds einfließen. Mein großes Ziel war, irgendwann im Studium ein Auslandspraktikum „ganz weit weg“ zu machen.

Am 4. Oktober 1992 war es soweit. Ich lieferte meine Diplomarbeit ab und sprang in den Zug nach München. Damit begann das größte Abenteuer meines Lebens. Ich untersuchte und recherchierte eine Woche lang, wie deutsche Autos, bis in die kleinste Schraube zerlegt, in riesige Kisten und Container verpackt wurden. Dann verfolgte ich Ihre Reise bis nach Südafrika in die Nähe von Johannesburg. Dort untersuchte und recherchierte ich sechs Monate lang, die Wege von Schrauben, Kotflügeln, Windschutzscheiben, Scheibenwischern, Rädern und Radios. Ich befragte an die 100 Menschen und recherchierte auf dem Werksgelände auf der Suche nach Fehlerquellen, Schwächen und Mängeln.

Glücklich mit Geld – ein großes Abenteuer

Es war eine unglaublich spannende Zeit, denn ein Jahr später wurde Nelson Mandela zum Präsident gewählt. Wir deutschen Praktikantinnen und Praktikanten führten heiße Diskussion mit unseren farbigen und weißen Kollegen über die Zukunft Südafrikas. Einige der farbigen Kollegen waren politisch aktive ANC Mitglieder und wir diskutierten über die Vor-und Nachteile föderalistisch oder zentralistisch organisierter Staaten. Ich lernte viele Menschen und viele Meinungen kennen und erfuhr wie die Jahrzehnte lange Trennung und Unterdrückung der Apartheit ihre Wahrnehmung und ihr Denken geprägt hatte.

Auch wenn dieses Abenteuer letztendlich für meine Karriere nicht entscheidend war, möchte ich die Zeit nie missen. Sie hat meinen Horizont deutlich erweitert und vieles in einem anderen Licht erscheinen lassen. Dies alles zu erleben, war für mich wie ein kleines Wunder. Es war allein dem Umstand zu verdanken, dass ich die benötigte Summe Geld für den Flug und die Reise zusammen gespart hatte und dass ich ein klares Ziel vor Augen hatte.

Dieses Geld hat mich sehr glücklich gemacht.

Es gab sicherlich auch noch andere Momente in meinem Leben, in denen Geld mich glücklich gemacht hat. Doch dieser war wohl mit Abstand der herausragendste.

Was hat mich wirklich glücklich gemacht?

Letztendlich war es aber nicht das Geld, das mich glücklich gemacht hat. Es war vielmehr das, was ich mit Geld erreicht hatte. Geld war letztendlich nur das Werkzeug und es war mir sehr dienlich.

Bei negativen Erfahrungen mit Geld sieht die Sache meist anders aus. Wenn wir negative Erfahrungen mit Geld machen, beurteilen wir diese meist auch negativ. Geht es Ihnen nicht auch so? Dann ist es eher unangenehm oder peinlich, darüber zu reden. Dann meldet sich prompt die innere Stimme und sagt: „Wie konntest du nur?“ Meist melden sich danach auch unverzüglich die Stimmen im Außen und fragen: „Wie konntest du nur?“

Wenn wir uns mit Schuld- und Schamgefühlen belasten oder belastet werden, ist es äußerst schwierig die Urheberrolle der finanziellen Ergebnisse zu vertreten. Es ist einfacher, die eigenen Schuld- und Schamgefühle und die Ursachen auf Geld zu projizieren.

Schuld- und Schamgefühle sind finanzielle Erfolgskiller Klick um zu Tweeten

Auch die Familie, der Partner oder die Gesellschaft sind beliebte Projektionsflächen. Es einfacher anderen die Schuld und die Verantwortung zu geben, als bei sich selbst nach Erkenntnissen zu suchen. Das hängt sehr stark mit unserer negativen Fehlerkultur zusammen.

Dabei lernen wir Menschen noch immer am meisten aus unseren Fehlern. Auch die negativen Erfahrungen haben meistens einen Sinn oder eine Aufgabe im Leben. Doch diese erkennen wir Menschen häufig erst viel später und auch nur, wenn wir denn bereit dazu sind.

Der Wert unserer Entscheidungen und unserer Fragen

In meinem Fall hat mir Geld unendlich wertvolle Erfahrungen beschert, die ich nie in meinem Leben missen möchte.

Das Leben ist eine lange Suche. Dazu gehören auch (negative) Erfahrungen mit Geld. Klick um zu Tweeten

Wenn wir diese Suche aufgeben, aus Angst Fehler zu machen oder uns auf etwas Neues einzulassen, dann sind wir vom Leben abgetrennt. Wir sind abgetrennt von der Möglichkeit Erfahrungen zu machen und zu lernen. Es sind die Fragen, die wir uns selbst und anderen stellen, die uns Lebendkeit schenken. Die scheinbaren Antworten, die Überzeugungen, Glaubenssätze und Ideologien dagegen lassen uns abgetrennt erstarren. Es sind vielmehr die Fragen, die uns weiterbringen.

„ Hat Geld mich schon einmal glücklich gemacht?“, hat mir wichtige Erkenntnisse beschert. Klick um zu Tweeten

Diese Frage hat mich hinter den Spiegel schauen lassen und meine Erfolge, Erfahrungen und glücklichen Momente wieder zum Leben erweckt. „Was war es wirklich, was mich im Zusammenhang mit Geld glücklich gemacht?“, war dann die nächste logisch konsequente Frage. Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt? Wann waren Sie schon einmal glücklich mit Geld? Wie kam es dazu? Was konnten Sie daraus lernen?

Das Ende einer Suche

Auch das Ende meiner Sinnkrise und Suche nach der Finanzkrise 2008 war letztendlich eine Frage. Es ist die Frage, die mich heute bewegt, wenn ich Entscheidungen finanzieller und jedweder Art treffe. Es ist auch die Frage, wenn ich meinen Kunden Empfehlungen bezüglich einer Geldanlage oder einer Vorsorge gebe. Es ist außerdem auch die Frage, die mich immer weiter suchen lässt, ähnlich wie ein Wissenschaftlicher ständig auf der Suche ist nach Antworten und Fragen ist.

Für mich lautet die Frage:

Investition oder Spekulation?

Für mich war die Reise nach Südafrika eine Investition in mich und mein Leben. Hätte ich diesen Traum aufgegeben, um schneller, besser oder überhaupt Karriere zu machen, wäre das nur eine Spekulation gewesen. Ich hätte darauf gehofft, einen finanziellen Vorteil aus dem Verzicht auf meinen Traum zu ziehen. So war es eine Investition, für die ich noch heute dankbar bin.

Häufig werden Investitionen getätigt, die eigentlich Spekulationen sind.

Wenn ich von anderen höre, wozu Sie eine Ausbildung oder Fortbildung machen, geht es oft darum, einen Schein zu haben. Wir brauchen Scheine, Abschlüsse und Zertifikate, um bessere Karrierechancen zu haben oder bessere Umsätze zu machen.

Selten geht es dabei um die eigene Weiterentwicklung oder die Suche nach einer Antwort. Als ich meine ersten Coachings, Trainings und die Ausbildung zum FCM Finanz Coach® machte, ging es mir vor allem um meine Fragen. Nur so konnte ich herausfinden, was mir wirklich für meine Kundinnen und Kunden wichtig erscheint und was mir vor allem für meine Dienstleistung wichtig erscheint. Dazu gehört vor allem die Unterscheidung zwischen Investition und Spekulation.

Wozu Investition?

Investitionen sind für mich Anlagen und Engagements jeglicher Art, die langfristig einen Nutzen haben werden und langfristig eine gute Rendite einbringen. Dazu gehören Produkte, die ich verstehe und meinen Kundinnen erklären kann. Die Empfehlungen basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die unabhängig von Stories und Verkaufsgeschichten gewonnen wurden und auf langfristigen Untersuchungen basieren. Bei Investitionen gehört immer auch eine gewisse Portion Geduld, Risikobereitschaft und Zuversicht dazu.

So wie Sie eine Ausbildung, Weiterbildung oder ein Coaching als Investition in Ihre Zukunft und ich sich selbst sehen sollten, sollten Sie auch eine Finanzentscheidung als Investition betrachten. Ein guter Anfang dabei wäre, dass Sie sich Fragen überlegen:

Welches Ziel will ich verfolgen? Wozu soll die Entscheidung mir dienen? Welchen Traum will ich mir erfüllen oder welche Werte will ich dabei verfolgen?

Es ist schwierig gute Finanzentscheidungen treffen, wenn Sie nur eine spekulative Absicht dabei verfolgen. Auch wenn Geld Ihre Bedürfnisse befriedigen soll, wie Ihr Bedürfnis nach Sicherheit, Anerkennung oder Unabhängigkeit verfolgen Sie spekulative Absichten.

Sie spekulieren darauf, dass Sie sich irgendwann sicher fühlen, wenn Sie genug Geld haben oder wenn Sie kein Geld verlieren. Dabei kann Geld Ihnen die Entscheidungen nicht abnehmen, ob oder wann Sie sich sicher fühlen. Diese Entscheidungen können Sie nur selber treffen. Geld ist dabei nur das Werkzeug.

Deshalb denke ich heute, dass Geld sehr wohl glücklich machen kann, wenn wir es sinnvoll einsetzen und dabei unsere Werte und Bedürfnisse im Blick haben und natürlich auch ein Ziel. Vielleicht ist dieses Ziel am Anfang nur ein Traum. Manchmal verfolgen wir Menschen unterbewusst aber auch andere Ziele, die nicht darauf abzielen, uns glücklich zu machen. Dann ist es zuerst wichtig, diese unterbewussten Ziele zu ergründen, um neue Ziele zu definieren.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine sehr erfolgreiche Suche, damit Geld Sie glücklich macht, so wie Sie es nutzen und wie es Ihnen dienlich ist.

Was eine Investion von einer Spekulation unterscheidet und was dies für Ihre Geldanlagen und Finanzentscheidungen bedeutet lesen Sie im nächsten Blog.

Und gegen die lästigen Glaubenssätze und negativen Überzeugungen empfehle ich den nächsten

Geldgeflüster-Workshop – Die inneren Geld-Saboteure überlisten

 

Herzlichst
Ihre

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Kornelia Rendigs ist Diplom-Ökonomin und arbeitet seit 23 Jahren als freie Anlageberaterin hauptsächlich – aber nicht ausschließlich – für und mit Frauen. Seit Januar 2016 ist sie die erste zertifizierte FCM Finanz Coach®. Als Finanz Coach unterstützt sie Menschen bei allen finanziellen Fragen und Problemen und ist darauf spezialisiert, dysfunktionale Glaubenssätze und Projektionen zum Thema Geld aufzudecken und aufzulösen.

Weitere Informationen zu Kornelia Rendigs und Kontakt:
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Risiken verstehen und besser entscheiden

Welche Risiken Ihre Finanzentscheidungen beeinflussen


RonSmothermon-falsches Gefühl von Sicherheit

Sie treffen tagtäglich hunderte von Finanzentscheidungen in unserer monetarisierten Welt – nicht nur beruflich auch privat.

Viele Ihrer Finanzentscheidungen sind Ihnen als solche nicht mal bewusst. Viele treffen Sie unbewusst.  Oder Sie entscheiden nach Kriterien, die Ihnen nicht bewusst sind. Einen  wichtigen Einfluss auf Ihre  Finanzentscheidungen haben vor allem  die finanziellen Risiken, je nachdem wie sie  diese wahrnehmen, einschätzen und bewerten.

Selektive Wahrnehmung

Ein wichtiger Aspekt ist Ihre selektive Wahrnehmung. Genauso wie auf der physischen Ebene Ihr Blickfeld begrenzt ist, so ist es auch im

Adolescent girls with boxes on their heads texting with their smart phones, social networks and isolation concept

mentalen Bereich begrenzt. Sie nehmen bewusst nur das auf, worauf Sie Ihre  Aufmerksamkeit lenken. Nur diese Informationen schaffen es dann auch in Ihr Gedächtnis, auf das Sie ja bei Entscheidungen zurückgreifen müssen. Der Nobelpreisträger und Psychologe  Daniel Kahneman bezeichnet das als

WYSIATI (What you see is all there is). 

Emotionen statt Zahlen

Dazu kommt, dass Sie bei Ihren Finanzentscheidungen und beim Abwägen der Vorteile und Risiken manchmal ganz schön emotional

Optimismus; Optimistisch; Optimist; Pessimist; Pessimistisch; Positiv; Negativ; möglich; gegensätzlich; Gegensätze; halb voll; Motivation; halb leer; Glas; erfolgreich; Kraft; Coaching; Coach; Therapie; Diskussion; Gespräch; Lebenseinstellung; Lebensstil; Ziel; ziele; erreichen; Zeit für neues; unmöglich; Männchen; Strichmännchen; argumentieren; Sonne; regen, Depression, Novemberdepression, Lichttherapie, Sprechblase

reagieren. Und genau diese Emotionen werden auch in Zukunft Ihre Finanzentscheidungen beeinflussen. Sie wirken leider viel stärker als alle Zahlen, Daten und Fakten – je nachdem wie Sie es erleben, empfinden und was für ein Typ Sie sind.

Risikobewertung

Noch ein wichtiger Aspekt ist die Frage, wie Sie die  finanziellen Risiken bewerten.

Joe and john are right, but their points of view are different. It's for that they are disagree. They don't see the same thing

Einige finanzielle Risiken werden Sie wahrscheinlich  über- und andere dagegen unterbewerten.

Risikoaversion und Sicherheitsillusion

Das führt dazu, dass Sie wie die meisten Menschen  mit einer teils übersteigerten Risikoaversion in Bezug auf bestimmte Risiken und teils in einer großen Sicherheitsillusion andere Risiken betreffend leben.

Bei der Beurteilung finanzieller Risiken gilt das Augenmerk meist den Risiken der Geldanlage, speziell dem Risiko, einen Teil seiner Ersparnisse durch bestimmte Ereignisse oder Umstände wieder zu verlieren. Doch das Spektrum finanzieller Risiken ist weitaus größer und komplexer und kann aus veränderten Lebensumständen, persönlichen oder gesundheitlichen Krisen oder aus unvorhergesehenen Ereignissen resultieren.

Welche finanziellen Risiken gibt es?

Die folgende Aufzählung dazu kann nur einige Beispiele aufzeigen 3d Männchen Rollator und Rollstuhlund keineswegs dem Anspruch der Vollständigkeit genügen, zumal wir in einer Welt der Unsicherheit bzw. Unvorhersagbarkeit leben, in der längst noch nicht alle Risiken bekannt sind.

• Verlust der Arbeitskraft durch Krankheit, Unfall oder Arbeitslosigkeit
• Todesfall eines Ehepartners oder Elternteils oder wichtigen unternehmerischen Entscheidungsträgers
• Trennung und Scheidung
• Unterhaltspflichten
• Langlebigkeitsrisiko
• Altersarmut
• Pflegebedürftigkeit
• Verlust materieller Werte wie Wohnung, Eigenheim oder Betriebsstätte
• Unerwartete Zahlungsverpflichtungen (Steuern, gekündigte Kredite, Sozialversicherungsabgaben u.a.)
• Veränderte politische Rahmenbedingungen

Spezielle und allgemeine Risiken der Geldanlage 

Totalverlustrisiko
• Kursrisiko
• Zinsrisiko
• Währungsrisiko
• das Insolvenzrisiko des Emittenten
• Konjunkturlage
• Entwicklung des Börsenmarktes

Bei der Beurteilung der unmittelbaren Risiken spielen die persönlichen Erfahrungen und emotionalen Erlebnisse eine ebenso collapsegroße Rolle wie bei den Risiken der Geldanlage.

Deshalb möchten wir, mein Finanzcoaching-Kollege Lothar Schmidt und ich,  in der folgenden Blog Serie einige finanzielle Risiken vorstellen .  Wir werden deren Hintergründe näher erläutern und dabei auch auf die psychologische, die emotionale und die mathematische Risikobewertung eingehen, die uns als Menschen und als Finanzentscheiderinnen und –entscheider tagtäglich vor neue Herausforderungen stellt.

 

Wir, das sind:

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Lothar Schmidt, Finanzcoach 

und

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Kornelia Rendigs, Dipl.-Ök., Finanzcoach und Anlageberaterin

Der Artikel ist Teil unseres gemeinsamen Blog-Projekts

„Risiken verstehen und besser entscheiden“

von Kornelia Rendigs „Vermögen & Zukunft“ und Lothar Schmidt „Die private Finanzentscheidung“.

Am kommenden Freitag informiert Lothar Schmidt zum Thema „unterbewertete Risiken“.

Herzlichst

Kornelia Rendigs

 

Am 6. Oktober 2015 findet wieder ein Schnupper und Netzwerkabend zum Geldworkshop und Finanzcoaching statt.

Haben Sie Fragen zum Finanzcoaching oder zur Finanzplanung? Wollen Sie wissen, wie es in der Praxis und im Detail genau abläuft? Dann rufen Sie mich an
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Vermögen – nur eine Frage des Geldes?

Wenn wir in unserer monetarisierten Welt über „Vermögen“ sprechen geht es dabei meist um eine bestimmte Summe oder Zahl, einen Geldwert, der in einer bestimmten Geldwährung ausgedrückt oder messbar gemacht werden kann.

Doch geht es wirklich nur darum?

Laut DUDEN geht es auch noch um etwas anders. Vermögen ist die

…Kraft, Fähigkeit, etwas zu tun¹

Ich will, ich kann, ich werde!Vermögen ist also weit mehr als nur der materielle in einer Währung messbare Wert.  Es ist vielmehr das, was ein Mensch zu leisten vermag – mit und ohne Geld.

Lassana Bathily hatte das Vermögen und die Potenz etwas zu leisten, für das er heute weltweit als Held gefeiert wird. Er rettete am 9. Januar 2015 bei einer blutigen Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt im Osten von Paris 15 Menschen das Leben. Und sicherlich hat er in diesem Moment nicht an Geld gedacht.

Es ist oft vielmehr Vermögen in uns Menschen als die Zahlen  auf dem Konto gerade aussagen und es wichtig, dies immer wieder ins Bewusstsein zu rücken.

Oft wirken die Erfahrungen mit Geld in der Kindheit und Jugend oder die Glaubenssätze und Geldstereotype, die im Lauf des Lebens verinnerlicht werden, wie Gardinen  vor den Augen und verschleiern den Blick auf das eigene „Vermögen“ , die Potenz oder das Potential, das in einem Menschen schlummert.Kind als Handwerker mit Muskeln auf Tafel

Im Finanzcoching werden diese häufig negativ belegten „Geldgardinen“ dann erst einmal beiseite geschoben, um das eigene „Vermögen“ wieder auszugraben und zu erschließen.

Wer sich sein eigenes Vermögen erschlossen hat und das Universum der eigenen Möglichkeiten wieder sieht, hat auch wieder einen klaren Blick für die monetären Möglichkeiten und die eigenen Werte und Ziele mit und ohne Geldbewertung.

Lebensfreude: Steine der Kraft, Liebe, Glück, Freude

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich   viel von Ihrem Vermögen erschließen werden.

 

Herzlichst

Kornelia Rendigs

 

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¹Zur Beschreibung des Wortes Vermögen siehe Wikipedia und Duden

 

 

 

Equal Pay Day und die Frauen-Geld-Fallen

 2. Teil: Die Erwartungsfalle

Die Aktionen zum  Equal Pay Day (EPD) laufen wie jedes Jahr im März auf Hochtouren.

 

EQUAL PAYWie kommt es nun dazu, dass diese Angleichung der Gehaltsunterschiede noch immer schleppend vor sich geht und was tragen wir Frauen selbst dazu bei?

 

Gestern habe ich euch bzw. Ihnen dazu die erste der typischen Frauen-Geld-Fallen vorgestellt, die Macht der Armut. Heute schreibe ich über eine weitere typische Falle, mit der wir uns gerne selbst das leben schwer machen:

Die Erwartungsfalle

Im Finanzcoaching erlebe ich immer wieder, dass Frauen richtig gehend Angst vor Gehaltsgesprächen haben. Egal ob es die Gehaltserhöhung oder der finanzielle Ausgleich im Rahmen einer Scheidung ist, Frauen sträuben sich Forderungen zu stellen, zu verhandeln oder zu diskutieren.

Frauen erwarten häufig, dass der Chef, der Ehemann oder der Lebenspartner doch sehen müssten, wie sie sich anstrengen oder kümmern, wie sie schuften und was sie leisten. Natürlich bedeutet das auch für die Gehaltserhöhung, dass diese quasi von alleine kommt.

Das ist eine hohe Erwartungshaltung!

Und fairerweise fragen wir uns eher selten, ob andere diese Erwartung(en) überhaupt erfüllen können.

Erfüllen wir sie denn selbst überhaupt ?

Sehen wir immer, was unser Partner, Kind, Chef oder eine andere Person so alles leistet? Ist unsere Wahrnehmung authentischer, realistischer oder richtiger?

Ist es dann nicht auch manchmal ein bisschen falscher Stolz, wenn wir erwarten, dass andere immer sehen müssten, wie fleißig, tüchtig und erfolgreich wir sind? Und ist es vielleicht nicht auch ein bisschen bequemer und harmonischer mit dem Vorwurf zu leben, als für die eigenen Interessen einzutreten und unangenehme Verhandlungen zu führen?

Ich selbst hatte es in jungen Jahren  einer älteren und erfahrenen Kollegin zu verdanken, dass ich die Hürde „Gehaltsverhandlung“ in Vermögensaufbau für FrauenAngriff nehmen durfte. Frisch nach der Ausbildung und Probezeiten standen wie jedes Jahr im Herbst die allgemeinen Beurteilungsgespräche und Gehaltsverhandlungen an. Meine Kollegin Gabi nahm mich tüchtig ins Gebet bevor ich zum Chef rein durfte. Sie führte mir in unerbittlicher Empathie und Hartnäckigkeit vor Augen, dass die Forderung nach einer Gehaltserhöhung eine absolute Selbstverständlichkeit ist- auch unter sozialen Aspekten den Kollegen gegenüber.

Leider hat sich seitdem vieles verändert in der Arbeitswelt und doch wird der Gehaltspoker immer eine wichtige Selbstverständlichkeit bleiben – gerade und vor allem auch für Frauen in der Arbeitswelt!

Tipps für die Gehaltsverhandlung:
  • Bereiten Sie sich gut auf das Gespräch vor und erarbeiten Sie sich vorher am besten schriftlich ein Konzept.
  • Üben Sie das Gespräch in einem Ihrer Business Netzwerke wie beispielsweise Business and Professional Women (BPW) oder gönnen Sie sich ein Coaching als Investition, die sich bald wieder auszahlt.
  • Recherchieren Sie vorher die in Ihrer Branche und Ihrem Arbeitsbereich üblichen Gehälter,  z.B. im Frauenlohnspiegel oder in anderen einschlägigen Ratgebern.

Frau mit blonden Haaren hat gewonnenGehaltsverhandlungen oder bei den Selbstständigen die Preisverhandlungen sind  beim Thema Geld und Lohn aber nur ein Aspekt. Dieses Thema hat nämlich viele Facetten. Deshalb befassen wir uns morgen mit der nächsten Falle. Das ist die

„Selbstentwertungsfalle“.

Ich freue mich sehr über Kommentare, Diskussionen oder konstruktive Kritik ebenso wie über Tipps und Anregungen zum Thema Gehalts- oder Preisverhandlung.

In diesem Sinne wünsche ich euch oder Ihnen ganz viel Erfolg für die Verhandlungen und sonnige Frühlingstage!

Herzlichst,

Kornelia Rendigs

 

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Crashphantasien und Schweizer Franken

Euro und schweizer Frankn auf WaageGebt mir die Kontrolle
über die Währung einer Nation,
dann ist es für mich gleichgültig,
wer die Gesetze macht.

Mayer Amschel Rothschild

Pünktlich zum Neuen Jahr überschlugen sich bereits wieder die Krisenberichte und Horrorszenarien. Ist es nicht bemerkenswert, wie schnell Attentate, Terror, Kriege, Leid und Not vieler Menschen in Vergessenheit geraten, wenn das Thema Geld ins Spiel kommt.

Kaum hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Wechselkurs des Franken gegenüber dem Euro freigegeben, macht sich „gefühlt“ die Panik an den Börsen bemerkbar. Da sich bekanntlich mit schlechten Nachrichten gutes Geld verdienen lässt, wird nun sehr zielgerichtet darauf hingearbeitet, um aus der „Katastrophenstimmung“ auch endlich eine – wenn nicht die – „Katastrophe“ werden zu lassen.

Sicherlich ist es furchtbar wenn deutsche Kommunen nun in Liquiditätsengpässe geraten, weil sie ihre Haushalte mit Fremdwährungsdarlehen in Schweizer Franken finanzierten, warum auch immer sie dies taten. Predigen wir unseren Kinder und Kunden nicht ständig, dass Konsumkredite Teufelszeug sind, aber nun auch noch in Fremdwährung? Auch die Verwerfungen an den Aktienmärkten sind furchtbar und die bevorstehende Rezession, Depression, Deflation  oder Inflation sind in höchstem Maße schrecklich und beängstigend.

Doch in den meisten Fällen sind diese „Geldthemen“ unterbewusste Projektionen. Es sind Ängste, Wut und andere Gefühle oder aber Glaubenssätze, die dem „Geld“ oder noch viel schlimmer den „Finanzen“ zugeschrieben werden.  Leider löst das nicht die Probleme und nimmt den Menschen nicht die Ängste und davon gibt es offentsichtlich einige in unserer Gesellschaft.

Money, Money, MoneyVielleicht könnten ein bisschen mehr Mitgefühl, etwas Toleranz und Verständnis ebenso wie etwas Mut auch über die eigenen Ängste zu sprechen, uns als Individuum wie auch als Gesellschaft schon ein ganzes Stück weiter bringen. Dann würden vielleicht auch „Geld“ und „Finanzen“ einen anderen Stellenwert und eine andere Bedeutung einnehmen in unserem Leben – quasi wie von allein.

In diesem Sinne wünschen ich Ihnen oder dir weiterhin ein erfolgreiches Jahr 2015 mit und ohne Geldprojektionen.

Herzlichst

Kornelia Rendigs

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Teil 2: Geld und Schuldgefühle – Die Macht der Kinder

Mädchen schaut auf GeldtürmeIn Familien wird Geld aus unterschiedlichsten Gründen ausgetauscht: aus Pflichtgefühl, Großzügigkeit und Liebe, weil ein Anspruch besteht – oder aus Schuldgefühlen.

Wenn Eltern ihren Kindern gegenüber Schuldgefühle haben, z.B. weil sie viel arbeiten müssen und nur wenig Zeit für Zuwendung bleibt oder aus allen möglichen anderen Gründen heraus, werden sie ihren Kinder gegenüber leicht erpressbar. Kinder habe ein sehr feines Gespür dafür, wie sie ihre Eltern „kriegen“. Wenn Kinder merken, dass sie leicht zu Geld, Geschenken oder anderen Privilegien kommen, wenn sie die Schuldgefühle ihrer Eltern aktivieren, werden sie leicht zu „Erpressern“ aus Gewohnheit.

Wenn Eltern sich darüber nicht bewusst werden und Grenzen ziehen, können sich solche Beziehungsmuster ein Leben lang fortsetzen. Besonders allein erziehende Eltern leiden häufig unter Schuldgefühlen, da sie aufgrund der Mehrfachbelastung nichts so für ihre Kinder da sein können, wie sie sich das vielleicht gewünscht hätten.

childcaresubsidy_1Die Verstrickung von Geld oder anderen Zuwendungen und Schuldgefühlen ist für Kinder äußerst ungünstig. Sie lernen, dass sie nur dann „berechtigt“ sind, wenn sie von den Schuldgefühlen der Eltern profitieren. Diese dauernde Entwertung führt häufig zu Problemen mit dem eigenen Selbstwertgefühl und lebenslangen Abhängigkeiten von den Eltern.

Gerade für geschiedene oder getrennte, allein erziehende Eltern ist es wichtig, solche Themen zu reflektieren und sich bei Bedarf Unterstützung zu suchen, um Schuldgefühle ablegen zu können und den eigenen Kinder gegenüber nicht erpressbar zu sein.  Der Umgang und das Verhalten mit Geld sind immer ein klarer Indikator für ein Problem oder besser eine Aufgabe oder Herausforderung, die es zu bearbeiten gilt. Und wie heißt es so schön:

„Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen unbegrenztes Wachstum mit und auch mal ohne Geld

Herzlichst
Ihre

Kornelia Rendigs

Was wir mit Geld unseren Kindern antun oder für sie tun können

Geldentscheidungen und Geldbewusstsein

Young businessman.Als liebende Eltern wollen wir natürlich immer nur das Beste für unsere Kinder.  Die Entscheidung darüber, was gut oder gar das Beste ist, war wohl nie so schwierig wie heute. Je größer der Wohlstand, die verfügbaren liquiden Mittel und die Entscheidungsspielräume sind, desto größer wird auch die Unsicherheit, wieviel und wieviel mehr noch vertretbar ist. Grenzen zu setzen und einen vernünftigen Rahmen festzulegen, ist für viele  Eltern ein schwieriges Problem, insbesondere, wenn sie selbst noch alte offene „Geld-Themen“ und ungeklärte Fragen zu Geld haben.

Was Geld bedeutet, wofür Geld in menschlichen Beziehungen steht und wie Kinder einen vernünftigen Umgang mit Geld erlernen können, wird nicht in der Schule gelehrt. Es wird zu Hause bei den Eltern gelernt. Es wird abgeschaut, geschlussfolgert, interpretiert und umgesetzt.

Problematisch dabei ist jedoch, dass Eltern sich häufig nicht bewusst Bank of Mum and Dad Credit Card Family Financessind, was sie da eigentlich tun, wenn es um’s Geld geht. Weder sind die eigenen Bedürfnisse und Motive bewusst noch die Verhaltensweisen, die den Kinder vorgelebt werden. Das führt dazu, dass sich ungesunde Verhaltensweisen quasi weiter vererben und häufig Projektionen bzw. Übertragungen erfolgen sowohl auf Geld als auch auf die eigenen Kinder.

Ein wichtiger Schritt besteht deshalb darin, das eigene Geldverhalten zu reflektieren.

Mein Tipp dazu: Stellen Sie sich selber Fragen, z.B.:

  • Wozu gebe oder verweigere ich meinem Kind jetzt gerade Geld oder einen mit Geld bezahlbaren Wunsch?
  • Was ist meine Absicht dabei?
  • Was habe ich selbst in meiner Kindheit oder Jugend in einer ähnlichen Situation erlebt und erfahren und inwieweit beeinflusst mich das heute?
  • Was sagt das über mich aus, wenn ich jetzt „nein“ sage oder wenn ich zustimme?

Wenn Sie sich unsicher fühlen mit Ihren Entscheidungen, kann es sinnvoll sein, sich eine kompetente Gesprächspartnerin zu suchen. Auch wenn diese vielleicht ganz anderer Meinung ist, kann es  helfen darüber zu reden, um sich die eigenen Beweggründe zu verinnerlichen und sich unter Umständen unbewusste Verhaltensweisen spiegeln zu lassen. Das ist sicherlich kein einfacher Weg, denn Geld gehört immer noch zu den drei großen Tabuthemen, neben Sex und Tod. Doch gerade bei diesen Themen ist es so wichtig, dass wir zu mehr Offenheit und Bewusstheit finden, um unsere Kinder auf das Leben außerhalb der Familie vorzubereiten und sie auf ein glückliches  und selbstbestimmtes Leben vorzubereiten –
mit und ohne Geld!

Weitere Tipps und Beiträge zu diesem Thema…..
….finden Sie ab morgen in meinem Blog .

Haben Sie hierzu Fragen? Interessieren Sie sich für Finanzcoaching oder meinen Geldworkshop? Wollen Sie wissen, wie es in der Praxis und im Detail genau abläuft? Dann rufen Sie mich an
Tel. (0421) 408 99 440 oder schicken mir eine E-Mail: kr@vermoegenundzukunft.de.

Herzlichst,
Ihre Kornelia Rendigs

 

Magerzinsen und Sicherheitsillusion

Die Lage ist dramatisch. Die Zinsen sind im Keller. Der Weltuntergang steht kurz bevor.

rettung der ErsparnisseIn Anbetracht der aktuellen Zinslage gibt es offensichtlich  bei Sparerinnen und Sparern inzwischen ähnliche Panikreaktionen  wie nach dem letzten Börsencrash (oder dem vorletzten oder dem vorvorletzten….).

Trotzdem hält der deutsche Sparer und auch die Sparerin dem Tagesgeld und sogar bisweilen noch dem Sparbuch eisern die Treue. Das erscheint auf den ersten Blick verwunderlich. Obwohl bei realistischer Betrachtung absehbar ist, dass dabei langfristig reale Verluste gemacht werden, scheint dies die meisten wenig zu beeindrucken.

Das hat verschiedene Gründe:

„Alles was zählt, sind die Zahlen auf dem Konto!“

Diesen schlichten Satz habe ich von einem mir  bekannten Herrn früher häufig zu hören bekommen und ich denke, dass er sehr repräsentativ für das Denken vieler Anleger steht. Während sich Kursschwankungen direkt auf den Depot- und Kontoauszügen niederschlagen, werden Verluste durch die schleichende Geldentwertung – auch „Inflation“ genannt – kaum oder gar nicht wahrgenommen.

Was erschwerend hinzukommt, ist die Tatsache, dass „Inflation“ oder „alles wird teurer“ von unterschiedlichen Menschen auch ganz unterschiedlich wahrgenommen wird. Da ist zum einen die  „Inflationsrate“, die wir aus den Medien erfahren. Kaum jemand ohne ökonomische Vorkenntnisse oder großes politisches Interesse weiß so ganz genau, was dahinter steckt und wie sich diese Größe auch (politisch) beeinflussen lässt.

Wer hingegen gerade auf der Suche nach einer Mietwohnung ist oder aktuell eine Nebenkostenabrechnung mit Nachzahlung erhalten hat, spürt deutlich die Preissteigerungen im Energiesektor und bei den Mieten, bringt dies aber auch nicht zwangsläufig mit dem Thema Inflation in Verbindung und schon gar nicht mit seinen oder ihren Ersparnissen.

Das führt dazu, dass das Inflationsrisiko bei den meisten Menschen weitgehend ausgeblendet ist bzw. gar nicht als Risiko wahrgenommen wird.  Demgegenüber wird das Risiko, Verluste zu erleiden, die sich dann auch direkt als Zahlen auf dem Depot oder Konto „materialisieren“,  sehr viel stärker wahrgenommen wird.

Es ist also eine Frage der Wahrnehmung – wie so oft.

Verlustaversion

Hinzu kommt außerdem der Umstand, dass die Möglichkeit Verluste zu erleiden, emotional sehr viel stärker wirkt, als die Aussicht auf Gewinne. Über dieses Phänomen, das als „Verlustaversion“ bezeichnt wird,  und sehr weitreichend unser menschliches Handeln bestimmt, lesen Sie in meinem nächsten Blog-Beitrag.

Wie sie typische Anleger/innen-Fehler vermeiden und bewusster mit Geldthemen, Verlustaversion, finanziellen Existenzängsten umgehen oder selbst andere finanzielle Ergebnisse erzielen können, erfahren Sie im Finanzcoaching, in der Anlageberatung oder in meinem nächsten Geldseminar.

Ein gute Gelegenheit zum Reinschnuppern bieten die Infoabende und Schnuppervorträge.

Ich freue mich auf Sie!

Geld das große Tabuthema

wenn Heimlichkeiten das Vertrauen zerstören

Wenn es um das Thema Geld geht, scheint häufig einiges im Verborgenen zu passieren.

Kennen Sie das Gefühl, irgendetwas stimmt hier nicht?

Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, dass Menschen beim Thema Geld häufig ihre wahren Motive nicht offen legen?

Netzwerk-2 72Geld ist noch immer eines der drei großen Tabuthemen dieser Welt (neben Sex und Tod). Über Geld zu sprechen ist häufig mit Schamgefühlen, Angst, Wut oder gar dem Gefühl der Resignation verbunden. Menschen haben in ihrem Leben häufig sogar mehrfach negative Erfahrungen im Zusammenhang mit Geld gemacht und schämen sich oder fürchten sich,  darüber zu reden.

„Über Geld spricht man nicht.“

So lautet eine sehr beliebte und häufige Projektion auf Geld. Dementsprechend sind auch Heimlichkeiten, Halbwahrheiten oder heimliche Geschäfte nicht so selten. Häufig auch dann, wenn es gar nicht notwendig wäre. Statt offen über Geld zu verhandeln oder seine Motive offen zu legen, z.B. bei Zuwendungen für Kinder, Enkel, bei Schenkungen oder Erbschaften oder bei Gewinnverteilungen zwischen Geschäftspartnern, wird der Weg der heimlichen Geschäfte oder heimlichen Machenschaften angetreten.

Leider sind die Konsequenzen häufig ganz verheerend. Wenn solche Heimlichkeiten erst einmal ans Licht kommen, sind oftmals Freundschaften beendet, Geschäftspartnerschaften zerstört und ganz Familie auf immer und ewig zerstritten.

Wer solche höchst unangenehmen Erfahrungen in seiner Kindheit und Jugend gesammelt hat, schafft es häufig auch selbst nicht offen und ehrlich mit seinen Angehörigen, Freunden oder Geschäftspartnern zu reden.

Vermögensaufbau für FrauenIm FinanzCoaching – sowohl in der Einzelcoaching-Sitzung als auch im Geldseminar – können solche alten Themen aufgearbeitet und ins rechte Licht gerückt werden, damit sich die alten Verstrickungen und unbewussten Einstellungen nicht mehr auf das heutig  Leben und die aktuellen Beziehungen auswirken.

Es können neue Ziele für die Kommunkation und den Umgang mit Geld definiert werden, um frei und unbeschwert wieder die Beziehungen zu sich selbst, zu Familie, Freunden, Geschäftspartner und natürlich zu sich selbst pflegen zu können.

Ein gute Gelegenheit zum Reinschnuppern bieten meine Infoabende und Schnuppervorträge.

Ich freue mich auf Sie!