Equal Pay Day und die Frauen-Geld-Fallen

1. Teil:  Macht der Armut

EQUAL PAYDie Vorbereitungen für den Equal Pay Day (EPD) laufen wie jedes Jahr im März auf Hochtouren.

Frauen müssen 79 Tage im Jahr umsonst arbeiten. Das bedeutet, dass sie durchschnittlich 22 % niedrigere Entgelte als ihre männlichen Kollegen erhalten.

Laut Grundgesetz sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Also eigentlich dürfte es diese Gehaltsunterschiede gar nicht mehr geben….

Wie kommt es nun dazu, dass diese Angleichung noch immer schleppend vor sich geht und was tragen wir Frauen selbst dazu bei?

Wie kommt es überhaupt, dass die finanzielle Wertschätzung bei uns Frauen so unterwickelt ist?

Welche Fallen lauern da? Und welche Vorteile oder welchen Nutzen könnten solche Fallen für uns haben?

Begleitend zum Equal Pay Day stelle ich euch in den nächsten Tagen einige typische Frauen-Geld-Fallen vor und auch den Nutzen den wir Frauen daraus ziehen (auch wenn wir das lieber gar nicht hören geschweige denn lesen wollen…….)

Falle Nr. 1 – Die Macht der Armut

Geld ist Macht! – Das ist eine der beliebtesten Projektionen über die ich mich schon an anderer Stelle ausgelassen habe.

Doch auch Armut ist Macht!

Armut, Versagen und Erfolglosigkeit im Beruf und im Leben sind eine wundervolle Möglichkeit, sich an den eigenen Eltern zu rächen.

Wie kann eine Jugendliche oder junge Erwachsene, die ihren Eltern grollt, diesen am meisten weh tun? In dem sie sich selbst weh tut und im Leben versagt.

Versager-Kinder sind lebende Beweise für das elterliche Versagen. Wer im Leben versagt, hatte garantiert eine schreckliche Kindheit.

Zudem garantiert die Armut, dass die Verbindung aufrecht erhalten bleibt. Denn kaum etwas verbindet stärker als Vorwürfe, Schuldgefühle und Bedürftigkeit.

Mädchen schaut auf GeldtürmeFrauen haben häufig ein besonderes Talent solche Strategien zu erweitern, zu verfeinern oder zu generalisieren. Da sind dann nicht nur die Eltern – meist die Väter- sondern auch die Vorgesetzten, Chefs, Lehrer oder Ausbilder und vor allem natürlich der Partner oder auch gar nicht selten das Patriarchalische Geldsystem Schuld an allem Übel und aller Ungerechtigkeit.

Solange wir in der Opferrolle leben und den moralischen Vorwurf vor uns hertragen, müssen wir weniger Verantwortung für unser eigenes Verhalten übernehmen. Solches Verhalten hat viel mit unbewussten Schuldgefühlen zu tun, die viele von uns lieber auf andere projezieren, weil es einfacher zu ertragen ist, als sich selbst die Schuld zu geben.

Schuldgefühle sind absolut nicht hilfreich ebenso wenig wie eine moralische Vorwurfshaltung. Leider ist das Schuldprinzip in unserem Kulturkreis sehr beliebt und sehr verbreitet und wird deshalb kaum mehr in Frage gestellt. Wer unterbewusst auf der Basis von Vorwürfen und Schuldgefühlen  seine Armutshaltung lebt, hat wenig Aussicht, damit glücklich zu werden – geschweige denn finanziell erfolgreich nach seiner Definition.

Lebensfreude: Steine der Kraft, Liebe, Glück, FreudeNur wenn wir akzeptieren können, was ist und was war, Frieden schließen  und uns vom Schuldprinzip lösen, können wir auch – finanziell- bessere Ergebnisse erzielen und vor allem dann auch unseren finanziellen Erfolg genießen.

In diesem Sinne wünsche ich euch oder Ihnen ganz viel Erfolg finanziell, beruflich und privat und sonnige Frühlingstage!

Herzlichst,

Kornelia Rendigs

 

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